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Für 200 000 Euro können die Raser ausgebremst werden

Buchholz. Etwa 200 000 Euro kostet eine Verkehrsberuhigung der Bückebergstraße, wenn der Rat den Empfehlungen des Ingenieurbüros Kruse folgt und fünf Schikanen in die Fahrbahn einbaut. Ziel ist es, die bisher hohen Geschwindigkeiten der vielen Pkw und Lkw innerhalb der Ortsdurchfahrt deutlich zu verringern.
Der Gemeinderat hofft auch, dass die Landesstraße 442 durch diese Maßnahmen für die Lastkraftwagen deutlich an Attraktivität verliert und sie sich andere Wege suchen. Die Umgestaltung der Bückebergstraße könnte 2012 erfolgen. So schnell wie möglich soll jetzt eine Bürgerversammlung stattfinden, in der die Anwohner Anregungen und Bedenken äußern dürfen. Bürgermeister Hartmut Krause: „Alle Buchholzer werden in die Entscheidung einbezogen, denn wir wollen auf jeden Fall eine Situation wie ,Stuttgart 21' bei uns vermeiden. Wenn die Betroffenen sagen, die Pläne sind Mist, können wir uns eine Menge Geld sparen."

Buchholz. Etwa 200 000 Euro kostet eine Verkehrsberuhigung der Bückebergstraße, wenn der Rat den Empfehlungen des Ingenieurbüros Kruse folgt und fünf Schikanen in die Fahrbahn einbaut. Ziel ist es, die bisher hohen Geschwindigkeiten der vielen Pkw und Lkw innerhalb der Ortsdurchfahrt deutlich zu verringern.
Der Gemeinderat hofft auch, dass die Landesstraße 442 durch diese Maßnahmen für die Lastkraftwagen deutlich an Attraktivität verliert und sie sich andere Wege suchen. Die Umgestaltung der Bückebergstraße könnte 2012 erfolgen. So schnell wie möglich soll jetzt eine Bürgerversammlung stattfinden, in der die Anwohner Anregungen und Bedenken äußern dürfen. Bürgermeister Hartmut Krause: „Alle Buchholzer werden in die Entscheidung einbezogen, denn wir wollen auf jeden Fall eine Situation wie ,Stuttgart 21' bei uns vermeiden. Wenn die Betroffenen sagen, die Pläne sind Mist, können wir uns eine Menge Geld sparen."
Bereits seit Jahren stöhnen Anlieger der Bückebergstraße über das enorme Verkehrsaufkommen und über das hohe Tempo, mit dem die Fahrzeuge durch den Ort „donnern". Grund genug für den Rat, sich um Abhilfe zu kümmern. Vom Kreis respektive vom Land als Baulastträger ist keine Hilfe zu erwarten. Offizielle Messungen in der Vergangenheit ergaben, dass 85 Prozent der Pkw und Lkw die vorgeschriebene Geschwindigkeit einhalten und die Straße kein Unfallschwerpunkt ist. Das Ortsplenum: „Trotzdem verleitet die schnurgerade Straße zum Rasen."

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