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Strahlendes Dorfgemeinschaftsfest in Silixen /Über 32 Wagen und Gruppen sind dabei

Fünf Jahre gewartet - drei Tage gefeiert

Silixen (who). Drei Tage lang haben die Silixer am Wochenende ihr Dorfgemeinschaftsfest gefeiert. Der Höhepunkt ist dabei der große Umzug durchs Dorf am Sonntag gewesen nach Disco-Abend im Zelt und dem großen Unterhaltungsprogramm an den beiden ersten Tagen.

"Es hatten sich insgesamt 32 Gruppen für den Umzug angemeldet, davon über 21 mit geschmückten Wagen", erklärte Manfred Graf bei der abschließenden Aufräumaktion der Helfer. Schon während der farbenfrohe Zug sich am Sonntag zwischen der Grundschule und der Bauernstelle im Ortszentrum formierte, war den Wagenbesatzungen und den Marschierern anzumerken, dass sich in den fünf Jahren seit dem letzten Dorfgemeinschaftsfest ordentlich Motivation aufgebaut hatte. Es brauchte nicht einmal den Schuss aus der mitgeführten Böllerkanone, um die Karawane in Gang zu setzen und allgemeine Fröhlichkeit auszulösen. Jede Gruppe legte sich "freuwillig" ins Zeug, angefeuert vom Applaus der Zuschauertrauben am Straßenrand. Vor allem die örtlichen Vereine nutzten die Gelegenheit, um sich öffentlich als Teil der Dorfgemeinschaft zu präsentieren. So wie der Schießsportverein Hubertus aus Silixen, auf dessen Wagen die mitmarschierenden Frauen lautstark mit ihren Lärm-Instrumenten aufmerksam machten. Das dominierende Thema des Zuges war natürlich die Fußball-WM, die in zahlreichen Variationen das bunte Bild bestimmte. Klar, dass der humorige Hinweis und der Präventionsvorschlag zur Geflügelgrippe von dem Sportereignis glatt überstrahlt wurden. Dass die Wagenbesatzungen mit ganzen Salven von Süßigkeiten und kleinen Geschenken für die Zuschauer nicht geizten, tat ein Weiteres dazu, um die Stimmung steigen zu lassen. Nach gut zwei Stunden kehrte der Zug zum Festplatz beim Dorfgemeinschaftshaus zurück zum gemütlichen Ausklang. "Zunächst hat dabei die Feuerwehrkapelle aus Möllenbeck gespielt und bis 20 Uhr hat noch die Carambolage Music Hall aus Rinteln Musik gemacht, bis um 20.30 Uhr die Zapfhähne endgültig zugedreht wurde", berichtet Manfred Graf. Und: "Wir hoffen, dass wir in fünf Jahren wieder so ein schönes Dorfgemeinschaftsfest haben können."

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