weather-image
18°

Frühjahrstreffen der Tischlerinnung

Hameln (roh). Für die potenziellen Kunden wolle die Innung ihren Service ausbauen und den Kunden mit einem Internetauftritt Informationen zur Verfügung stellen. Gemeinsam mit Matthias Tommes stellte der Obermeister den Mitgliedern den neuen Internetauftritt vor.

Innung

Hameln (roh).  Für die potenziellen Kunden wolle die Innung ihren Service ausbauen und den Kunden mit einem Internetauftritt Informationen zur Verfügung stellen. Gemeinsam mit Matthias Tommes stellte der Obermeister den Mitgliedern den neuen Internetauftritt vor. Noch in dieser Woche soll die neue Internetseite freigeschaltet werden und unter den Adressen: tischler-hameln.de, tischler-bad-pyrmont.de und tischlerinnung-hameln.de erreichbar sein.
 Berufsschullehrer Walter Wilkening erklärte die Vorgaben für das kommende Ausbildungsjahr: „Zwingende Voraussetzung für eine Tischlerlehre ist der Hauptschulabschluss und das Absolvieren der einjährigen Berufsfachschule.“ Lehrlingswart Bernhard Albrecht sagte: „Seit Jahren bilden wir in Hameln-Pyrmont etwa 13 bis 15 junge Menschen jährlich aus. Früher bewarben sich Gymnasiasten, Realschüler und Hauptschüler in unseren Betrieben. Heute sind es eigentlich nur noch Hauptschüler und Schulabgänger, die dann zunächst den Hauptschulabschluss nachholen müssen.“ Vor dem Hintergrund der sich ständig erhöhenden Qualitätsstandards und den sich immer weiter entwickelnden technischen Möglichkeiten und Anforderungen, stelle diese Situation für viele Betriebe eine enorme Herausforderung dar, so Albrecht.
Albrecht zeigte sich zudem verwundert darüber, dass interessierten Schülern, also den Lehrlingen von morgen, mitunter gar nicht bewusst sei, welche praktischen Tätigkeiten in einer Tischlerei ausgeübt werden. Nicht selten seien die Schüler ganz erstaunt, dass ein Tischler viel mehr kann, als ein Fenster einzubauen, so Albrecht und mit an Entsetzen grenzender Verwunderung stellt er fest: „Als ein Lehrer seinen Schüler bei uns im Betrieb besuchte, und fragte: ‚Ach, Sie stellen auch Möbel her?‘, war mir klar, dass wir hier aktiv werden müssen.“ Und so wolle Albrecht in nächster Zeit gemeinsam mit seinen Innungskollegen über Informationsstrategien beratschlagen.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare