weather-image
20°
Seniorentheatergruppe „Spätlese“ bereitet heitere Sketche aus dem münderschen Alltag vor

Frohen Mutes durch die Kurstadt

Hamelspringe. „Wir sind eine tolle Gemeinschaft und man wird durch das Auswendiglernen so richtig gefordert. Das Theaterspielen, das hält einfach fit“, erklärt Elisabeth Wengelnik. Die 83-jährige Münderanerin ist das älteste Mitglied der Seniorentheatergruppe „Spätlese“. Das von der Chefin der „Deister-Süntel-Bühne“, Brigitte Kolde, vor vier Jahren ins Leben gerufene Seniorenensemble feiert am kommenden Sonnabend Premiere mit seinem mittlerweile viertem Programm.

270_008_7773483_lkbm_spaetlese1.jpg

Autor:

Christoph Huppert

Wie immer haben die Akteure, die zwischen 60 und 84 Jahre alt sind, vor allem Sketche eingeübt. Brigitte Kolde: „Die haben wir dann auf Orte in Bad Münder umgeschrieben.“ So werden die Zuschauer im Musikhaus von Hamelspringe etwa erleben, was beim Tanz in der Rohmelbad-Gaststätte so alles passieren kann, und auch der Kurpark und der Bahnhof müssen für jede Menge heitere Sketche herhalten. Kolde verspricht: „Sie werden erstaunt sein, was man in unserem Bad Münder so alles erleben kann.“

Derzeit spielen 14 Senioren – drei Männer und elf Frauen – in der „Spätlese“ mit. Während sich Ratsherr Ulrich Marten von seinen roten Haaren gar nicht mehr trennen will, übt Elisabeth Wengelnik noch einmal schnell den Text der Szene „Das Appartment“.

Und auch Michael Peter, der sich ein täuschend echtes blaues Auge hat schminken lassen, geht mit seiner Sketch-Partnerin Gertrud Thiele noch einmal die offensichtlich ebenso schlagkräftige wie komische Szene durch. Im Hintergrund übt der aus Berlin stammende Heinz Bitter seine Moderationstexte. „Frohgemut und heiter durch Bad Münder. Das ist unser Thema, zu dem wir unsere Gäste einladen wollen“, kündigt Kolde an.

Die Premiere findet am Sonnabend, 26. September, um 16 Uhr im Musikhaus in Hamelspringe statt. Einlass ist eine Stunde vor Beginn der Aufführung. Karten sind im Vorverkauf bei der Buchhandlung Wanderer zum Preis von 8 Euro erhältlich. Bereits einen Tag später, am 27. September, lädt das Ensemble zur zweiten Aufführung am gleichen Ort zur gleichen Zeit ein. Weitere werden dann im Berggasthaus Ziegenbuche in der ersten Novemberwoche folgen.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare