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Fritz Rieger Bundespräsident? Merkel sagt Nein!

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Hameln (HW). Wenn heute in Berlin die Bundesversammlung zusammentritt, um zwischen Christian Wulff und Joachim Gauck den neuen Bundespräsidenten auszuwählen, hätte neben der Linken-Kandidatin Luc Jochimsen auch gern ein Politiker aus der Rattenfängerstadt eine Außenseiterchance gehabt. Kein Geringerer als Fritz Rieger, Fraktionsvorsitzender der Bürgerliste im Hamelner Rat und für die Unabhängigen mit einem Mandat im Kreistag Hameln-Pyrmont ausgestattet, hatte seinen Hut in den Ring geworfen, um die Nachfolge Horst Köhlers anzutreten. Der Kommunalpolitiker bewarb sich schriftlich bei Angela Merkel um das vakante Amt.

  Doch die Bundeskanzlerin ließ Rieger freundlich ausrichten, dass sie sich bereits anderwärtig entschieden habe. Zwar bedankte sich die führende Christdemokratin für die Bewerbung, doch „zwischenzeitig hat sich die Regierungskoalition auf einen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten verständigt. Vor diesem Hintergrund werden Sie sicherlich Verständnis haben, dass die Bundeskanzlerin der Bundesversammlung keinen anderslautenden Vorschlag unterbreiten wird,“ heißt es in dem Schreiben aus dem Bundeskanzleramt an Rieger.

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