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Freundin um 90000 Euro betrogen - zwei Jahre Haft

Bückeburg. Wie konnte sie nur so naiv sein? Das fragt sich eine 49-Jährige heute selbst. 

Fast 90 000 Euro, verteilt auf drei Raten, hatte die Bückeburgerin ihrem damaligen Freund gegeben. Keinen Cent davon sah sie wieder.
Angeblich brauchte der Mann das Geld für „Recherchen im In- und Ausland" sowie einen Rechtsanwalt. Im Scheidungsverfahren wollte er seiner Freundin nämlich helfen, finanzielle Ansprüche gegen deren Gatten „wirkungsvoll durchzusetzen". Doch das war nur eine Masche, zu der auch die erfundene Geschichte gehörte, dass der betrügerische Lipper, der zuletzt in Blomberg lebte, früher Polizist gewesen sei und nun Privatdetektiv. Tatsächlich war er Kfz-Mechaniker, auch mal Betreiber einer Imbissbude, zum Schluss arbeitslos. Zwei Jahre Gefängnis hat das Bückeburger Schöffengericht gegen den 43-Jährigen verhängt, der seit Mitte Januar in Untersuchungshaft sitzt. 

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