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Große Resonanz auf Fragebögen

Freiwillige zum Spachteln im JuZ gesucht

Rehren/Rolfshagen (la). Die Auetaler Jugendpflegerin Anne Matthias hat es nicht leicht, ihre vielen Pläne zu verwirklichen. Zwar hat der Rat der Gemeinde Auetal die Einrichtung eines Jugendzentrums im Obergeschoss des Feuerwehrhauses in Rehren bereits im Dezember beschlossen, aber noch immer konnte keine Eröffnung gefeiert werden. Der Landkreis Schaumburg musste zunächst den Umnutzungsantrag genehmigen und das dauerte.

Jugendpflegerin Anne Matthias hofft, bald in beiden Jugendzen tr

Zunächst nahm ein Brandschutzprüfer das Gebäude in Augenschein und machte der Gemeinde Auetal noch einige Auflagen. Einfach sind Auflagen wie das Installieren von Rauchmeldern zu erfüllen. Schwieriger wird es mit der geforderten Feuertreppe. Hier ist Friedhelm Liewack vom Bauamt der Gemeinde Auetal jetzt aber fündig geworden. "Ich werde noch in dieser Woche eine gebrauchte Treppe abholen. Die muss dann etwas umgebaut und aufgestellt werden", so Liewack. Die Treppe wird an der Rückseite des Gebäudes aufgebaut, so dass der Fluchtweg auf das Gelände des Bauhofs führt. Eingerichtet sind die Räume des neuen Jugendzentrums bereits weitestgehend. "Wir hoffen, dass wir die Einrichtung nach Pfingsten eröffnen können", sagte Olaf Humke von der Gemeindeverwaltung. Das Jugendzentrum (JuZ) Rolfshagen ist seit einigen Monaten geschlossen. Hier hat Anne-Marie Matthias einige ehrenamtliche Jugendbetreuer um sich geschart, die dafür sorgen wollen, dass das JuZ wiederbelebt wird. Zuvor musste allerdings eine Menge Sperrmüll entsorgt werden, und bevor die Räume einen neuen Anstrich bekommen können, müssen noch umfangreiche Spachtelarbeiten ausgeführt werden. "Dafür suche ich ehrenamtliche Helfer. Die Mitarbeiter des Bauhofs haben dafür derzeit keine Zeit, und ich möchte nicht noch einen Monat verlieren", so Anne Matthias. Denn die Kinder und Jugendlichen stehen in den Startlöchern und warten darauf, dass endlich wieder etwas im JuZ angeboten wird. Die Jugendpflegerin hat kürzlich an alle Kinder und Jugendlichen in Rolfshagen Fragebögen verteilt, um ihre Wünsche für die Gestaltung des JuZ und das Programm zu erfahren. "Wir haben etwa 50 von 200 Fragebögen zurückbekommen. Das Interesse, vor allem der Kinder im Alter von sieben bis vierzehn Jahren, ist groß", freut sich die Jugendpflegerin. Für die Gestaltung der Räume reichen die Vorschläge der Kinder von hellen Farben über glitzernde Discoräume bis zum blauen Himmel mit Wolken. Möglichst drei Mal pro Woche soll das JuZ geöffnet haben. Der Sonnabend ist dabei der favorisierte Tag. PC- und Internetbenutzung ist bei allen Kinderngefragt, aber auch Disco, Billard, Kicker und Tischtennis sowie DVD-Abende. "Ich hoffe, dass sich Helfer für das JuZ finden, damit wir möglichst bald eröffnen und den Kindern ein abwechslungsreiches Angebot bieten können", sagt Anne Matthias.

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