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Luhdens Ortsparlament billigt die Jahresrechnung 2007 / Die Gewerbesteuer sprudelt kräftig - den Firmen sei Dank

"Freie Spitze" krönt den guten Abschluss des Haushalts

Luhden (tw). Besser abgeschnitten als zunächst gedacht - und dabei auch noch die Schulden gesenkt: Das Luhdener Ortsparlament hat die Jahresrechnung 2007 einvernehmlich gebilligt. Während der jüngsten Zusammenkunft der Polit iker unter Vorsitz von Bürgermeister Peter Zabold (CDU) ließ Gemeindedirektorin Svenja Edler die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren.

Demnach schließt Luhdens Verwaltungshaushalt bei Einnahmen und Ausgaben mit einem Betrag von 1.325 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt mit 146 000 Euro ab. Der Allgemeinen Rücklage konnte ein Betrag in Höhe von 7779 Euro zugeführt werden; im Gegenzug wurden der Rücklage 48 231 Euro entnommen. Damit hatte die Gemeinde am Ende des Jahres 2007 noch 347 000 Euro auf der "hohen Kante". Vom Verwaltungshaushalt konnten 89 512 Euro an den Vermögenshaushalt überstellt werden. Dieser Betrag erhält eine "Freie Spitze" von 72 612 Euro. Das ist bemerkenswert, denn: "Im Haushaltsplan", erinnert Edler, "war ursprünglich keine Freie Spitze vorgesehen." Unter einer "Freien Spitze" versteht man die Differenz zwischen dem Überschuss des Verwaltungshaushalts und den Ausgaben für die Kredittilgung; sie bestimmt das Ausmaß, in dem eine Kommune nach eigenem Gutdünken investieren kann. Die Folge: Die im Luhdener Haushaltsplan vorgesehene Rückzuführung vom Vermögens- an den Verwaltungshaushalt konnte dank der "Freien Spitze" unterbleiben. Auch der durch Investitionen in den Gewerbepark verursachte Schuldenstand der Gemeinde hat sich im vorigen Jahr verringert. Betrug er Anfang 2007 noch 270 000 Euro, waren's Ende 2007 nur noch 253 000 Euro und damit immerhin 17 000 Euro weniger. Anders ausgedrückt: Ende 2007 stand jeder Einwohner theoretisch noch mit 227,15 Euro in der Kreide. Wie bereits berichtet, soll diese Summe bis Ende 2008 abermals sinken. Geplanter Stand dann: 211,47 Euro. Fazit von Zabold: "Ich bin mit diesem Ergebnis hochzufrieden. Mein Dank gilt insbesondere den Firmen im Gewerbepark. Die haben (auch) im vergangenen Jahr mit so großem Erfolg gearbeitet, dass die Gewerbesteuer kräftig sprudelte."

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