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Die Gemeinde Nordsehl will bis zu 45 000 Euro in Breitband-Ausbau investieren

Freie Fahrt auf die Datenautobahn

Nordsehl. Die Gemeinde Nordsehl will bis zu 45 000 Euro in den Breitband-Ausbau investieren. Betroffen sind nach derzeitigem Planungsstand 184 Haushalte, die bisher nur über eine Grundversorgung Internet verfügen.

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Autor:

von matthias berger

Im Gemeinderat betonte Bürgermeisterin Hanna Mensching-Buhr, dass der Landkreis eine finanzielle Beteiligung der Kommunen am Breitband-Ausbau in unterversorgten Gebieten erwarte. Pro Haushalt seien rund 240 Euro fällig.

„Nachdem wir unsere Straßen ausgebaut haben, gilt es nun, die Datenautobahn auszubauen“, forderte Adolf Deterding (CDU). „Die Investition kriegen wir irgendwann über die Mehrwertsteuer wieder.“

Dem stimmte auch Dietmar Böse(SPD) zu. „Schnelles Internet ist immer wichtiger. Auch in Nordsehl arbeiten mittlerweile viele Bürger von zu Hause aus.“

Jörg Rohrßen (SPD) warf dagegen die Frage auf, wie zukunftssicher die Übertragungsgeschwindigkeit von 50 Mbit/s sei. „In Großstädten gibt es mitllerweile schon 100 Mbit/s.“

Teile der Gemeinde seien so schlecht versorgt, dass „bei 50 Mbit/s keiner eine Diskussion anfangen würde“, setzte Deterding den Schlusspunkt unter die Debatte.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat, 45 000 Euro für den Breitband-Ausbau in die Haushalte 2016 und 2017 einzustellen. Wie andere Schaumburger Kommunen übernimmt Nordsehl 25 Prozent der im Gemeindegebiet anfallenden Kosten durch den Breitbandausbau des Landkreises, maximal jedoch 45 000 Euro.

Erstmals an der Abstimmung beteiligt hat sich übrigens auch Eric Kaune (SPD), der für Gabriele Tiedemann in den Rat nachrückt. Tiedemann hat ihren Wohnsitz nach Stadthagen verlegt.ber

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