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Ausschuss diskutiertüber Zuschuss

Frauenzentrum besser kennen lernen

Lauenau (bab). Über den Zuschuss für das Frauenzen trum Stadthagen hat der Ausschuss für Jugend, Kultur, Umweltschutz und Wege des Gemeinderates Lauenau diskutiert. Eine Erhöhung wurde nicht beschlossen. Um den Bedarf des Zentrums einschätzen zu können, soll eine Vertreterin eingeladen werden und die Ratsmitglieder über die Arbeit der Einrichtung informieren.

"Wir haben 400 Euro in den Haushalt eingestellt, sollen wir den Zuschuss erhöhen?" fragte CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Strecker bei der Behandlung des Antrags vom Frauenzentrum. Als Richtwert nannte er 27 Cent pro Einwohner, die von der Einrichtung vorgeschlagen wurden. "Dann kämen wir auf ganz andere Summen", sagte Strecker. "Wir haben das diskutiert", erinnerte Bürgermeister Karl-Heinz Laufmöller (SPD) den Ratskollegen. Der Flecken habe seinen Zuschuss an das Frauenzentrum inzwischen verdoppelt. "Andere Gemeinden zahlen im Vergleich wesentlich weniger", sagte Laufmöller. Bei der Arbeit, die das Frauenzentrum übernehme, handele es sich außerdem um Aufgaben des Landkreises. "Es werden aber auch viele aus Lauenau dort betreut", warf Ausschussvorsitzende Bärbel Fatzler (SPD) ein. "Ich kenne schon über 40 Personen." "Die Arbeit ist fast nicht zu schaffen", pflichtete Gudrun Giesmann (SPD) bei. In den Bereichen sexuelle und häusliche Gewalt gebe es eine hohe Zahl an Fällen, mit denen sich das Frauenzentrum befassen müsse. Die Zahl der entsprechenden Kontakte, die das Zentrum bewältigen muss, sei nach ihrer Kenntnis stark angestiegen. "Wir sollten uns mal angucken, was für Arbeit da gemacht wird", schlug sie vor. Es könne eine Mitarbeiterin eingeladen werden, die den Fraktionen oder dem Rat über die Angelegenheiten in der Einrichtung berichtet. Die Ausschussmitglieder stimmten diesem Vorschlag zu.

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