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Meisterkonzert im Weserrenaissance-Schloss Bevern am Sonntag, 3. April

Franz Liszt: Zum 200. Geburtstag gibt es mehr als nur ein Ständchen

Bevern. Seinen 200. Geburtstag würde er in diesem Jahr feiern: Franz Liszt – einer der großen Epigonen der musikalischen Romantik, insbesondere für das Instrument Klavier. Das ist Anlass genug, ihm ein Meisterkonzert im Weserrenaissance-Schloss Bevern zu widmen und einen namhaften Klaviersolisten mit der Gestaltung eines ganz auf Franz Liszt ausgerichteten Programms zu betrauen.

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Am Sonntag, 3. April, ab 17 Uhr, wird daher Professor Pjotr Oczkowski beim vierten Meisterkonzert in der Schlosskapelle ein Programm für Klavier solo spielen, das Franz Liszt und Fréderic Chopin als Komponisten gegenübergestellt.

Beide – Liszt und Chopin – waren freundschaftlich verbunden und lebten zeitweise gleichzeitig in Paris. In Ihren Kompositionen erkennt man einen Austausch der Ideen und die gegenseitige Befruchtung. So entsprechen die kompositorischen Mittel in Liszts „Funerailles“ denen von Chopins Polonaise in As-Dur. Umso erstaunlicher wird dies, wenn man berücksichtigt, dass Liszt sein Werk zur selben Zeit komponierte als Chopin starb, auch wenn Liszt später dementierte, dass diese Komposition in Andenken an Chopin entstanden sein sollte.

Die Etüden beider Komponisten verdeutlichen ihrer beider virtuosen Kompositionsstil und offenbaren einiges über deren eigene Virtuosität am Klavier.

Die spiegelt sich auch im Programm wider: Es beginnt mit einer Polonaise von Chopin und endet ebenso mit einer. Allerdings liegen Welten zwischen diesen sehr verschiedenen und äußerst kontrastierenden Werken – ein langer Weg, der auch eine musikalische Freundschaft zwischen Chopin und Liszt darstellen soll.

Der Vorverkauf zum 4. Meisterkonzert findet im Kulturzentrum Weserrenaissance Schloss Bevern (Bestellhotline: 0 55 31 /

99 40 18) statt. Die Abendkasse öffnet am Konzerttag um 16 Uhr.

Spielt beim vierten Meisterkonzert im Weserrenaissance-Schloss Bevern Werke von Franz Liszt und Fréderic Chopin: Professor Pjotr Oczkowski.

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