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Einmündung L 443/Hünenburgstraße: Rintelner Rat beschließt 54 000 Euro Zuschuss

Fördermittel: Für den Ort sieht es gut aus

Hohenrode (mld). Seit Jahren beschäftigt sie den Ortsrat, den Arbeitskreis Dorferneuerung und die Hohenroder, jetzt soll sie kommen: die Umgestaltung des Einmündungsbereichs von der Landesstraße 443 in die Hünenburgstraße. Die städtischen Gelder für das Bauvorhaben - 50 Prozent der auf 108 000 Euro veranschlagten Bausumme, sprich 54 000 Euro - sind in den Rintelner Haushalt eingeplant, den der Rat bei seiner jüngsten Sitzung beschlossen hat.

Wie schnell das Vorhaben umgesetzt wird, hängt von der Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL) in Hannover - sie entscheidet über die Vergabe von EU- und Landesmitteln für Dorferneuerungsprogramme. "Die Umgestaltung des Einmündungsbereichs der Landesstraße und der Hünenburgstraße ist die nächste öffentliche Maßnahme, die umgesetzt wird", verspricht Jens Schwerin, zuständig für den Landkreis Schaumburg bei der Abteilung ,Strukturförderung ländlicher Raum': "Im nächsten Jahr treffen wir die Entscheidung über die Vergabe der Fördermittel." Wann genaudas sein wird, kann er noch nicht sagen: "Das ist abhängig von den Geldern, die unsere Behörde zugewiesen bekommt." Doch er habe die für das nächste Jahr zur Verfügung stehende Summe bereits grob überschlagen und so ermittelt, dass es "gut" aussehe für Hohenrode. Bis zu einem Bescheid der GLL kann es aber noch dauern: "Jeder Antrag wird nach dem ,Vier-Augen-Prinzip' zweimal geprüft", erklärt Schwerin. Geplant ist, den Einmündungsbereich der Straße zu verengen, die Verkehrsinsel zu beseitigen und die Links- und Rechtsabbiegerspur zu beseitigen, dafür das dort angelegte Rosenbeet zu vergrößern und eine neue Bushaltestelle sowie eine Sitzgelegenheit zu schaffen. Mit diesen Maßnahmen hofft Ortsbürgermeister Helmut Dörjes von der Dorfgemeinschaft Hohenrode (DGH) auf mehr Touristen, die sich von der neu gestalteten Einmündung angesprochen fühlen sollen - gerade Radfahrer, die auf dem Radweg zwischen Hohenrode und Exten unterwegs sind. "Das Bauvorhaben hat eine große Bedeutung für unser Dorf", so Dörjes: "Hoffentlich sieht es das GLL auch so."

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