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Der Ananassalbei und sein Honigmelonen-Bruder

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Man würde annehmen, der Ananassalbei könnte den Winter überstehen, weil seine Heimat das mexikanische Hochland ist und es dort oben auch nicht immer so besonders warm sein dürfte. Aber weit gefehlt: Diese wüchsige, robust stehende Salbeiart mit den röhrenförmigen roten Blüten mag keinen Frost, was der Beweis dafür ist, dass wir Mitteleuropäer keine Ahnung vom mexikanischen Hochland haben. Seiner Bedeutung als saisonales Gewächs sollte dieser Irrtum nichts anhaben. Gartenbesitzer, die ohnehin das Staudenbeet mit Sommerblumen zu vervollständigen wissen oder auf der Terrasse im Topfgarten in den sommerlichen Blütenfreuden schwelgen, sollten Salvia rutilans bei sich einziehen lassen. Im Laufe des Jahres kann aus der Jungpflanze ein stattlicher Busch werden, der bis 150 Zentimeter hoch wird! Karminrot leuchten die Blüten ab September und sorgen bis zum eisigen Untergang dieser Pflanze für reichlich schöne Augen-Blicke. Die Blüten sind essbar, schmecken – wer hätte es gedacht – nach Ananas und hübschen Salate auf. Das Aroma verströmt die Pflanze aber auch schon bei leichter Berührung. Interessante Alternative: der Honigmelonen-Salbei (Salvia elegans). Beide zusammen ergeben ein unschlagbares Fruchtbukett-Duett auf durchlässigem, staunässefreiem Boden.sas

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