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Flohmarkt: Neues zum Wohnpark Schinkenkruse

Luhden. Wird es klappen? Frank und Carola Bahr sind jetzt – ganz vorsichtig – optimistisch: „Wir haben Landrat Jörg Farr den abgespeckten Plan für einen ,Wohnpark Schinkenkruse’ mit nun nur noch zehn bis zwölf statt 22 Häusern vorgestellt“, sagt die Unternehmerin. Und ergänzt: „Mein Mann und ich sehen erste Anzeichen dafür, dass unser Vorhaben auf fruchtbaren Boden fallen könnte.“ Zwar ist die Sache selbst in den Rathäusern und Räten noch längst nicht entschieden, aber: Was der Landrat an Ideenskizzen bereits zu sehen bekommen hat – daran wollen die Bahrs jetzt die Bürger teilhaben lassen. Soll heißen: Bei dem Großflohmarkt, der am Samstag, 12. November, zwischen 10 und 18 Uhr in der Schinkenkruse stattfindet, werden die Luhdener auch über den geplanten Wohnpark informieren.
„Wir haben schon jetzt zahllose Anfragen wegen der mit ,Schinkenkruse’ gepunzten Bestecke, aber auch wegen der Holzschneidebretter“, berichtet Carola Bahr – und verspricht: „All diese Dinge werde ebenso wie die anderen Tafelutensilien günstig weggehen.“ Was die Unikate unter den Großobjekten vor allem im Küchenbereich betrifft, hat die Unternehmerin eigens einen Profi engagiert, der sich auf das Taxieren der Marktwerte versteht; er soll Preisvorschläge machen.
Einstweilen noch nicht in den Verkauf sollen die durchweg hochwertigen Massivholztische und Stühle sowie die Wand- und Deckenlampen – obwohl es gerade für die Möbel bereits Interessenten aus der Gastronomieszene gibt. Das Abwarten hat vor allem einen Grund: „Falls sich doch noch jemand findet, der die Schinkenkruse mit (Tagungs-)Gastronomie wiederbeleben will und der uns einen vernünftigen Preis für das Objekt zahlt, wird er diese Dinge vielleicht weiter verwenden wollen“, so die Luhdenerin. Dann aber würde auch der Plan für den Wohnpark in der Schublade verschwinden. Einen Kaufinteressenten für die einstige Renommieradresse gibt es indes nicht. Bleibt das so, bis der Wohnpark alle Hürden genommen hat, soll das Mobiliar bei einem zweiten Flohmarkt im nächsten Jahr veräußert werden.

Schinkenkruse

Luhden. Wird es klappen? Frank und Carola Bahr sind jetzt – ganz vorsichtig – optimistisch: „Wir haben Landrat Jörg Farr den abgespeckten Plan für einen ,Wohnpark Schinkenkruse’ mit nun nur noch zehn bis zwölf statt 22 Häusern vorgestellt“, sagt die Unternehmerin. Und ergänzt: „Mein Mann und ich sehen erste Anzeichen dafür, dass unser Vorhaben auf fruchtbaren Boden fallen könnte.“ Zwar ist die Sache selbst in den Rathäusern und Räten noch längst nicht entschieden, aber: Was der Landrat an Ideenskizzen bereits zu sehen bekommen hat – daran wollen die Bahrs jetzt die Bürger teilhaben lassen. Soll heißen: Bei dem Großflohmarkt, der am Samstag, 12. November, zwischen 10 und 18 Uhr in der Schinkenkruse stattfindet, werden die Luhdener auch über den geplanten Wohnpark informieren.
„Wir haben schon jetzt zahllose Anfragen wegen der mit ,Schinkenkruse’ gepunzten Bestecke, aber auch wegen der Holzschneidebretter“, berichtet Carola Bahr – und verspricht: „All diese Dinge werde ebenso wie die anderen Tafelutensilien günstig weggehen.“ Was die Unikate unter den Großobjekten vor allem im Küchenbereich betrifft, hat die Unternehmerin eigens einen Profi engagiert, der sich auf das Taxieren der Marktwerte versteht; er soll Preisvorschläge machen.
Einstweilen noch nicht in den Verkauf sollen die durchweg hochwertigen Massivholztische und Stühle sowie die Wand- und Deckenlampen – obwohl es gerade für die Möbel bereits Interessenten aus der Gastronomieszene gibt. Das Abwarten hat vor allem einen Grund: „Falls sich doch noch jemand findet, der die Schinkenkruse mit (Tagungs-)Gastronomie wiederbeleben will und der uns einen vernünftigen Preis für das Objekt zahlt, wird er diese Dinge vielleicht weiter verwenden wollen“, so die Luhdenerin. Dann aber würde auch der Plan für den Wohnpark in der Schublade verschwinden. Einen Kaufinteressenten für die einstige Renommieradresse gibt es indes nicht. Bleibt das so, bis der Wohnpark alle Hürden genommen hat, soll das Mobiliar bei einem zweiten Flohmarkt im nächsten Jahr veräußert werden.
Derweil hat Carola Bahr das Rahmenprogramm für den 12. November fix und fertig: Der Großflohmarkt soll von einem privat betriebenen Glühwein- und (Kinder-)Punschverkauf zu Nostalgiepreisen flankiert werden. So wird ein Becher Glühwein nur einen Euro, mit Schuss nur 1,50 Euro kosten; ein Glas Punsch soll für 50 Cent zu haben sein. Obwohl so günstig, zählen die Markengetränke zu den besten, die man im Laden kaufen kann. Für Freunde deftiger Kost wird die Fleischerei Weiland aus Bückeburg/Röcke Grillgut in Eigenregie auflegen.
Das Beste: „Ich habe die ,Atlantic Tanz- & Showband’ von Thomas Giesler engagiert. Sie wird während des Ausverkaufs etwa in der Zeit von 11 bis 15 Uhr spielen“, verrät die Luhdenerin. Die in Porta Westfalica ansässige Band existiert seit 1990, hat sich mit ihrer professionell dargebotenen Musik, zu der ein ausgewähltes Oldie-Programm, Schlager und Aktuelles aus den Charts ebenso gehören wie gepflegte Dinner- und Tischmusik, in der Region fest etabliert.
Stichwort „Wohnpark Schinkenkruse“: Parallel zu einer Präsentation der aktuellen Entwürfe für die zehn bis zwölf Gebäude, die Senioren ab 50 plus vorbehalten sein sollen, wollen die Bahrs eine eigens eingerichtete E-Mail-Adresse publik machen, unter der Kaufinteressenten mit den Investoren Kontakt aufnehmen können. „Für den Wohnpark“, sagt Carola Bahr, „werden wir nun nur noch die durch das Restaurant bereits versiegelte Grundfläche nutzen.“ Für die zum Teil schon sanierten Stallungen ist eine Nachnutzung in Form von Singlewohnungen angedacht. Am Dorfladen und am Streichelzoo halten die Investoren fest; für den Zoo sind Hängebauchschweine, Zwergschafe und Zwergziegen sowie ein Esel vorgesehen.
Ein im Wohnpark lebendes Hausmeisterehepaar soll den Bewohnern bei Bedarf einen Kümmer-Service anbieten: Neben Einkaufsfahrten und Gartenpflege könnte dazu auch ein Bring- und Holdienst per Kleinbus in Städte wie Bückeburg gehören. „Alternativ“, so Carola Bahr, „werden wir mit einem regionalen Taxiunternehmen attraktive Beförderungskonditionen aushandeln.“

Mehr morgen in der LZ/SZ.

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