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Kosten überschaubar: Zur Einrichtung einer altersübergreifenden Gruppe zahlt die Stadt 308,33 Euro

Flegesser Kindergarten bekommt Krippenplätze

Flegessen (st). Fünf weitere Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren sind im Kindergarten Flegessen geplant. Zusammen mit den 15 Plätzen, die zurzeit in Bakede entstehen, erhöht sich das Angebot im gesamten Stadtgebiet von Bad Münder dadurch auf 83 Krippenplätze.


Damit ist die Kurstadt laut Elisabeth Borcherding, Leiterin des Fachbereiches Bildung der Stadtverwaltung, auf einem guten Weg zur Erfüllung der angestrebten Versorgungsquote bis zum Jahr 2013. Dann nämlich will die Stadt für rund 35 Prozent der Kinder ab einem Jahr einen Betreuungsplatz vorhalten. Nach derzeitigen Berechnungen müssten demnach 95 Plätze in Einrichtungen und zusätzlich 40 Plätze in der Tagespflege angeboten werden.

In Flegessen ist eine altersübergreifende Vormittagsgruppe ab dem 1. August dieses Jahres vorgesehen. Bereits im laufenden Kindergartenjahr hat die Einrichtung zwei Kinder im Alter von zwei Jahren im Einvernehmen mit der Fachaufsichtsbehörde aufgenommen. Eine Nachfrage ist laut Borcherding also da. Zudem lägen bereits zwei weitere „konkrete Anmeldungen“ für Kinder unter drei Jahren für das kommende Kindergartenjahr vor.

Zur Einrichtung der altersübergreifenden Gruppe sind nach Borcherdings Angaben einige Umbaumaßnahmen im Flegesser Kindergarten nötig – sowohl im Sanitärbereich als auch im Gruppenraum. Unter anderem ist eine zweite Ebene im Gruppenraum als Ruhe- und Rückzugsmöglichkeit notwendig.

Besonders freut sich die Fachbereichsleiterin über die äußerst geringen Kosten, die durch diese Maßnahme für den Stadtsäckel entstehen. „Der städtische Eigenanteil beträgt lediglich 308,33 Euro“, sagt Borcherding. Insgesamt kostet der Umbau 18 500 Euro. Die sogenannte RIK-Förderung (Richtlinie Investitionen Kinderbetreuung) des Landes deckt 17575 Euro der Kosten ab, weitere 616,67 Euro schießt der Landkreis zu. Der Sozialausschuss hat der Einrichtung bei seiner jüngsten Sitzung bereits zugestimmt, außerdem ist der städtische Anteil an den Kosten schon im Haushalt für das laufende Jahr enthalten.

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