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Finkel liest und schreit Heines Wintermärchen

Bückeburg. " Im traurigen Monat November war's ...": So beginnt Heinrich Heines "Wintermärchen". Aus Anlass des 150. Todestages Heines betritt Alexander Finkel mit diesen Worten die Bühne, um seinem Publikum den Text auf recht ungewöhnliche Art näher zu bringen. So auch am Mittwoch, 19. April, wenn Finkel um 19.30 Uhr mit "Deutschland, ein Wintermärchen", einem satirischen Erzähltheater, die Bühne im Le-Theule-Saal des Ratskellers betritt. Kulturverein und Hofbuchhandlung Frommhold laden ein. Karten gibt es im Vorverkauf zum Preis von 9 Euro ab 1. April bei Frommhold.

Das Wintermärchen ist eine Bestandsaufnahme deutscher Eigenheiten. Mit spitzer Feder beschreibt Heine die Arten und Unarten seiner Landsleute. Obwohl der Text schon über 150 Jahre alt ist, hat er bis heute nichts an Aktualität verloren. Das Wintermärchen ist ein funkelndes Juwel deutscher Dichtung und Sprachkunst. Finkel erweckt den Text zu neuem Leben und zeigt ein Gruselkabinett historischer Persönlichkeiten. Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen sind erlaubt und angebracht. Finkel hüstelt, stöhnt, schreit, flüstert die Worte Heines ins Publikum, ohne dabei den Respekt vor dem Dichter des Werkes zu verlieren. Ein Mann in schwarzem Anzug, ein Tisch, ein Weinglas und Spielfreude - mehr braucht es nicht, um das Publikum zu fesseln.

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