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Feuerwehr in den Ferien: Bad Münder gut aufgestellt

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VON BENEDIKT DITTRICH

Um genug Einsatzkräfte bei großen Bränden oder Rettungseinsätzen vor Ort zu haben, muss Koch nach eigenen Angaben nichtmal umplanen: „Die Ferienzeit ist eigentlich kein Problem.“ Die Schwankungen bei den 16 Ortswehren mit insgesamt rund 380 aktiven Einsatzkräften glichen sich insgesamt aus. „Kameraden fallen dann mal für zehn oder zwölf Tage aus. Andere sind dafür dann aber den ganzen Tag zuhause.“

Ohnehin ist die Arbeitszeit, unabhängig von den Herbstferien, aus Sicht des Stadtbrandmeisters das größere Problem bei Feuerwehreinsätzen. Berufstätige Kameraden verließen nunmal ihren Wohnort, um zur Arbeit bis nach Hannover zu fahren. „Von 7 bis 17 Uhr sind wir in der Regel etwas schwächer aufgestellt.“ Deswegen werde eben auch bei kleineren Einsätzen stets der Stützpunkt alarmiert. Gerade kleinere Ortswehren – Koch nennt seinen Wohnort Brullsen als Beispiel – benötigten tagsüber die Unterstützung der umliegenden Feuerwehren. „Ich habe lieber zehn Leute vor Ort, wenn ich einen brauche, anstatt einen, wenn ich zehn brauche“, sagt Koch pragmatisch. Ein Stützpunkt umfasst immer mehrere Ortswehren, bei Hachmühlen sind das die Wehren Brullsen, Flegessen, Klein-Süntel und Hasperde. Bei größeren Einsätzen, zum Beispiel bei Bauernhöfen, die bereits in großem Umfang brennen, werde dann selbstverständlich in größerem Kreis Unterstützung alarmiert. „Aber meistens reicht der Stützpunkt aus, dann haben wir auch genug Material.“ In welcher Reihenfolge die Ortswehren alarmiert werden, ist bei der Regionalleitstelle in Hameln hinterlegt. „Dass wir mit zu wenig Leuten oder Fahrzeugen anrücken, braucht niemand zu fürchten.“

Feuerwehrbedarfsplan soll Klarheit bringen

Ob die Feuerwehr in Bad Münder generell gut aufgestellt ist, wird derzeit erfasst. Für den Feuerwehrbedarfsplan kommt alles auf den Prüfstand: Fahrzeuge, Organisation und auch die Personalstärke. Die Daten wurden bereits gesammelt, bis der Bedarfsplan allerdings vorliegt, werde es noch rund ein Jahr dauern. Koch: „Dann werden wir sehen, wo wir stehen.“

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