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Feuerwehr Egestorf: Gut gerüstet im Sünteldorf

EGESTORF. Es wäre ein ganz normales Jahr gewesen, wenn da nicht ein besonderes Ereignis zu einer Art Volksfest führte: Die Ortsfeuerwehr bekam ein neues Löschfahrzeug, erstmals in der knapp 90-jährigen Geschichte mit einem Tank für Löschwasser. Dazu noch eine neue Tragkraftspritze.

Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke (rechts) und Sascha Nagel (v.l.) ehren Axel Wesemann, Rainer Galk und Ralf Jochim mit den Ehrenzeichen. foto: Mensing

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Gert Mensing Reporter

Nicht nur daher ist man im Sünteldorf gut gerüstet. Denn auch die Personalstärke von 22 Männern und Frauen ist zufriedenstellend. Dazu unterstützen noch 107 Einwohner die Einsatzkräfte. Von den Einsätzen hob Ortsbrandmeister Ralf Jochim die Personensuche im Süntel nach einem Flugzeugabsturz hervor. Zwar suchte man vergebens, doch „zum Glück wurde das Flugzeug weitab vom Suchort gefunden“. Jochim sprach dabei von Glück für die Einsatzkräfte bei diesem Zufallsfund: „Wir würden bestimmt noch heute suchen“.

Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke sprach von der Schwierigkeit dieses Einsatzes. „Wir haben uns in der Leitzentrale auf die Angaben von Fachleuten verlassen“, erklärte er. Mittels Funksignalen hatten diese eine Ortung des vermissten Flugzeugs im Bereich des Hohensteins ermittelt. Die Fundstelle lag aber schließlich im Ith nahe Coppenbrügge.

Wöbbecke war aber hauptsächlich ins Egestorfer Schützenhaus gekommen, um verdienten Kameraden das Niedersächsische Ehrenzeichen zu verleihen. Während Rainer Galk bereits seit 40 Jahren im aktiven Einsatzdienst steht, kommt Axel Wesemann auf 25 Jahre. Auch Ortsbrandmeister Ralf Jochim ist so lange im Einsatz, wurde schon wenige Jahre später zum Leiter der Ortswehr ernannt und ist nunmehr der dienstälteste Ortsbrandmeister im Stadtgebiet.

Nach bestandenen Ausbildungen konnte Inge Hilgner zudem zur Ersten Hauptfeuerwehrfrau ernannt werden. Neue Oberfeuerwehrfrauen sind Lena Marie Schlichting und Heike Meyerhoff, während Marcus Templin, Dominik Otto und Sascha Beckmann die Grundausbildung hinter sich haben und nun Feuerwehrleute sind.

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