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"Feuer-Franz" stirbt im Alter von 93 Jahren

Bückeburg (rc). Franz Kalinowski ist tot. Der langjährige Bückeburger Stadtbrandmeister, von vielen respekt- und liebevoll "Feuer-Franz" genannt, starb im Alter von 93 Jahren in seiner Heimatstadt Bückeburg.

Franz Kalinowski?

Kalinowski trat am 1. Juli 1947 als feuerwehrtechnischer Angestellter in den Dienst bei der Stadt ein. 1955 wurde er zum Stadtbrandmeister ernannt, ein Amt, das er bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst im Alter von 65 Jahren bekleidete: bis zur Gebietsreform als Stadtbrandmeister, danach als Ortsbrandmeister. Mit seinem Ausscheiden wurde er 1977 zum Ehrenstadtbrandmeister ernannt, stand seinen Nachfolgern mit Rat zur Seite, warüber sein Ausscheiden hinaus im Vorstand der Feuerwehr-Sterbekasse aktiv. 1991 wurde er für seine Verdienste für das Feuerlöschwesen in Stadt und Kreis mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, wie er überhaupt zahlreiche Ehrungen erhielt. In seiner Dienstzeit sorgte er dafür, dass seine Wehr mit Ausbildung und Geräten immer auf dem neuesten Stand war, gründete 1974 die Jugendwehr, um für Nachwuchs in den eigenen Reihen zu sorgen. Maßgeblich war er auch am Bau des Gerätehauses an der Röntgenstraße beteiligt. Ihre - und seine - Schlagkraft bewies die Wehr bei den großen Bränden wie dem der Stadtkirche 1961, als ein Ausbrennen des bedeutenden Baudenkmals verhindert werden konnte. Auch beim Brand des Marstalls 1966 bewiesen "Feuer-Franz" und seine Mannen ihr Können.

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