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Kandidaten stellen ihr Verkehrskonzept heute auf dem Marktplatz vor / Mense: "Abschottung der Stadt vermeiden"

FDP: Bäckerstraße für Durchgangsverkehr sperren

Rinteln (wm). Einig in der Meinung, dass eine Sperrung der Innenstadt, ob durch Schranke oder andere Maßnahmen, abzulehnen sei, haben die FDP-Ratskandidaten Karl Lange, Paul-E. Mense, Elfriede Meier, Waltraut Thiele und Rolf Edler ein Konzept einer möglichen Verkehrsführung erarbeitet.

Mense betonte, kein Konzept könne "für alle Zeiten verbindlich sein". Deshalb dürfte auch die Schranke an der Dauestraße keine Dauerlösung sein. "Rinteln muss flexibel bleiben, wobei alle Maßnahmen zu vermeiden sind, die zur Abschottung der Stadt führen." Dabei allen gerecht zu werden, so Mense, sei schlicht unmöglich.Bedauerlich sei nur, dass seit Einrichtung der Fußgängerzone von der Stadt nicht genügend erkennbare Lösungsvorschläge zur Verkehrsführung erprobt worden seien. Die FDP hält folgendes Konzept für Erfolg versprechend: Auf dem Exter Weg müsste nur die Zufahrt in Richtung Rinteln möglich sein. Da es dann kein Zurück mehr durch das Exterfeld gebe, werde die Brennerstraße entlastet. Eine weitere Verkehrsverminderung wäre möglich, wenn man die Fahrtrichtung der Engen Straße ändern würde; also von der Mühlenstraße rechts ab. Die Bäckerstraße, die Schulstraße und der Dingelstedtwall sollten für den Durchgangsverkehr gesperrt werden, nur noch Anliegerverkehr für Fahrzeuge mit besonderer Plakette oder Schulbusse möglich sein. Dieses Ziel wäre nach Vorstellung der FDP durch Verbotsschilder und häufigere Polizeikontrollen zu erreichen. Der Parkplatz gegenüber dem Amtsgericht sollte auch kostenloses Kurzzeitparken ermöglichen, damit zum Beispiel Eltern, die ihre Kinder zur Grundschule Süd oder zur Hauptschule bringen, oder Besucher des Amtsgerichtes oder Altenwohnheims parken können, ohne gleich ein Knöllchen zu riskieren. Ritter- und Brennerstraße sollten in beide Richtungen befahrbar sein - zulässige Geschwindigkeit 10 Stundenkilometer. Mense: "Wenn man eine solche Lösung einmal ausprobieren würde, wäre man einen Schritt weiter."

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