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Mitarbeiter zeigen sich von Ausstellung im "Techforum" beeindruckt

"Faurecia kann so viel mehr"

Stadthagen (jcp). Zum ersten Mal hat es beim Stadthäger Autositzhersteller Faurecia einen internen "Tag der offenen Tür" gegeben. Dabei hatten Mitarbeiter Gelegenheit, das auf der 280 Quadratmeter großen Fläche der ehemaligen Gabelstapler-Station entstandene "Techforum" zu besichtigen und außerdem das nagelneue "Premium- Atti tude"- Fertigungskonzept zu begutachten. Ihr Fazit: Ein tolles Gefühl, endlich mal mit eigenen Augen zu sehen, wo und wie die tagtäglich produzierten Teile zum Einsatz kommen.

Ein "überarbeiteter" Tatra von 1972 brachte die Mitarbeiter zum

Im Herbst 2007 begannen nach kurzer Planungszeit die Bauarbeiten am "Techforum". Dabei wurde die alte Gabelstapler-Station zunächst komplett entkernt und saniert. Seit der Fertigstellung Ende 2007 wird das "Techforum" unter anderem als Raum für Kundenbesuche genutzt. Mit Hilfe der dort ausgestellten Exponate sollen die Gäste sich ein umfassendes Bild von den Faurecia-Produkten machen können. "Das wollten wir auch den Mitarbeitern er möglichen", erklärte Kirsten Lattewitz, Leiterin der Unternehmenskommunikation bei Faurecia, den Hintergund des internen Tages der offenen Tür. Und so überzeugten sich Faurecia- Angestellte, Azubis und viele mehr von der Qualität und den Chancen der eigenen Arbeit. Im Zentrum des Techforums steht dabei die Präsentation des "Premium Attitude"-Konzeptes. Dieses setzt sich aus zehn Schlüsseltechnologien zusammen, die teilweise bereits produktionsreif zur Verfügung stehen, zu einem anderen Teil aber auch Ausblick auf zukünftige Entwicklungen geben. Der beeindruckende Höhepunkt für fast alle Faurecia-Mitarbeiter: das "Premium-Attitude"-Fahr zeug, ein historisch anmutender Pkw Tatra 603/2 von 1972, der alle zehn Technologien in sich vereinigt und unter anderem bereits auf der "Los Angeles Motorshow" ausgestellt wurde. "Wahnsinn, was man aus so einem alten Ding alles machen kann", meinte Patrick Flimm aus dem Faurecia Qualitätsmanagement. Das bestätigte Zeliha Sakcilar, Assistentin der Werksleitung: "Im Werk kriegt man ja sonst nicht mit, wie die Sachen aussehen, wenn sie im Fahrzeug eingesetzt werden." "Für mich war es vor allem interessant, was die produzierten Einzelteile eigentlich machen, wie sie sich bewegen und mit anderen Teilen zusammen wirken", fand Marion Griesel aus der Faurecia-Personalabteilung. Der Student Michael Koch zog aus dem Besuch im "Techforum" vor allem den Schluss, dass "Faurecia so viel mehr kann als?nur' Autositze". Trotzdem ist der Faurecia-Auszubildenden Annika Hetzer vor allem der Sitz in Erinnerung geblieben, der sich automatisch dem Gewicht des Fahrers anpasst und so langfristig den Rücken schont und ständige Neu-Justierung überflüssig macht. Cansever Dogrul aus der Faurecia-Produktion studierte besonders aufmerksam das "intel li gente" Armaturenbrett, das zeitweise nicht benötigte Anzeigen automatisch abdeckt und es dem Fahrer so ermöglicht, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

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