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Ahnser Kunstschule engagiert sich / 18 Quadratmeter Wand gestaltet

"Farbenfroh": Sechs Mädchen peppen Eilsens Jugendheim auf

Heeßen/Ahnsen (sig). Ein Jugendzentrum soll kein Hort für Langweiler sein. Deshalb bemühen sich die Träger um ein möglichst vielfältiges Angebot an Freizeitbeschäftigungen. Aber es gibt noch einen weiteren Grund, sich in einer solchen Einrichtung aufzuhalten. Die Jugendlichen sollen sich dort wohl fühlen und miteinander kommunizieren. Das tun die Besucher des Jugendzentrums (JUZ) der Samtgemeinde in Heeßen. Ganz einfach deshalb, weil die Atmosphäre alles andere als nüchtern ist. Und jetzt erhöht sogar ein kleines Kunstwerk die Anziehungskraft der dortigen Räumlichkeiten, gestaltet von Mädchen im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren.

Das Werk ist vollendet. Zum Abschluss dürfen die Mädchen im Beis

JUZ-Leiter Fruttuoso Piccolo hatte von dem Engagement der Ahnser Kunstschule "Farbenfroh" gehört, die von Susanne Sander geleitet wird. Dort befassen sich Jungen und Mädchen im Alter ab fünf Jahren sowie Jugendliche mit Bleistiftzeichnungen, Pastell- und Aquarellmalerei. Im Jugendheim eine Wand nach eigenen Ideen zu verschönern - diese Idee fand bei Susanne Sander und ihren kleinen Nachwuchskünstlern ein positives Echo E ine 18 Quadratmeter große Wand, die vorher mit einem langweiligen Braunton versehen worden war, bekam zunächst einen weißen Anstrich. Danach wurde sie in sechs gleichgroße Teilflächen aufgeteilt. Dafür durften die Kinder eigene Ideen entwickeln und Skizzen abgeben. Die Vorgabe für die Wandgestaltung lautete: Weil es in diesem Bereich nur einen sparsamen Lichteinfall gibt, sollte das Konzept großflächige, leuchtkräftige und peppige Motive vorsehen. Genau so ist das Vorhaben dann auch gelungen. Die Konturen wurden mitÖlkreide vorgegeben, und dann ging es zügig mit Acrylfarbe an die Arbeit. Bei zwei Treffen innerhalb von zwei Wochen war das Werk vollendet, und zwar so, dass der Vorsitzende des Samtgemeinderates, Heinz Grabbe, das Erreichte als erster offizieller Gast in hohen Tönen lobte. Das Jugendheim sei ohnehin gegenüber früher nicht wieder zu erkennen, und jetzt habe es noch zusätzlich gewonnen. Susanne Sander wurde für ihren Einsatz mit einem Blumenstrauß belohnt, und die beteiligten sechs Mädchen erhielten als Dank für die Arbeit je eine Rose. Mitgewirkt haben: Rabea Klose (11 Jahre), Isabel Hagel (10), Luisa Sophie Heinz (12), Laura-Maxine Kalbow (11), Patricia Malena Bierent (10) und Mareike Berkenbusch(12).

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