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Exten-Rinteln spielt nach der Pause ideenlos

Handball (hga). In der WSL-Oberliga hat sich die HSG Schaumburg Nord II im Derby zweier vom Abstieg bedrohter Mannschaften 21:18 (8:11)über die HSG Exten-Rinteln durchgesetzt.

"Es waren zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten. In der ersten haben wir wieder viel zu viel verschossen", sagte HSG-Coach Rolf Deckert. "In der zweiten Hälfte lief es runder, unserer Abwehr war endlich sicher", meinte Deckert. Auf Seite der Gäste herrschte Enttäuschung. "Die beiden Punkte wollten wir uns holen, jetzt sind unsere Chancen auf zehn Prozent gesunken", sagte der Extener Coach Jürgen Timm zum Thema "Klassenerhalt". Seine Mannschaft erzielte in der zweiten Hälfte erst in der 53. Minute das erste Feldtor. Begonnen hatte es verheißungsvoll für die Gäste. 6:3 und 9:6 (22.) führte die Timm-Truppe, hielten den Abstand bis zur 11:8-Pausenführung. Nach dem Pausentee waren die Gastgeber in der Abwehr deutlich aggressiver, die Moral der HSG Nord wurde mit dem 12:12 (35.) belohnt. In der 45. Minute führte die HSG Nord bereist17:14, die Extener gaben nicht auf, wirkten aber viel zu nervös. Beim 20:15 (51.) war die Sache schon für die HSG Nord entschieden. Immer noch versuchten die Extener alles um das Blatt vielleicht noch zu wenden, waren aber insgesamt in der zweiten Hälfte zu harmlos. HSG II: Menzel 6, Tatje 4, Schneider 3, Evers 2, Markus Lübke 2, Lathwesen 2, Asche 2. HSG: Ermakov 8, Hänsele 4, Meier 3, Müller 2, Klaue 1.

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