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32:39-Pleite für HSG Schaumburg Nord

Evers-Truppe agiert ohne Biss und Einsatzwillen

Handball (hga). Einen nicht unerwarteten Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga hat die HSG Schaumburg Nord hinnehmen müssen. Beim Tabellenführer TS Großburgwedel unterlag die HSG 32:39 (11:18).

Damit machten die Gastgeber den Aufstieg in die Verbandsliga perfekt. "Bis auf einige wenige hat mein Team enttäuscht", kritisierte Coach Michael Evers den Auftritt seiner HSG. Die Mannschaft zeigte nach Evers Ansicht nicht die "für so ein Spiel nötige Lauf- und Kampfbereitschaft." Schon zu Beginn wurde der Grundstein für die Niederlage gelegt. 0:6 und 4:10 geriet die HSG früh in Rückstand. "Wir waren in den ersten zehn Minuten nicht anwesend", stellte Evers fest. Langsam fing sich die ohne Biss und Einsatzwillen spielende HSG, kam über 8:15 zum 11:18-Pausenrückstand. In Hälfte zwei zeigte sich zunächst keine Besserung, 13:20 lag die HSG hinten. Dann riss sich die Mannschaft zusammen, holte Tor um Tor zum 19:23 auf. Ein Hagel von Zeitstrafen, zeitweise stand die HSG in dreifacher Unterzahl auf dem Parkett, brachte den 23:34-Rückstand. "Das konnten wir nicht kompensieren", befand Evers. Jetzt waren die Gastgeber auf dem Weg zur Bezirksmeisterschaft nicht mehr zu stoppen. Der HSG gelang bis zum Spielende nicht mehr als etwas Ergebniskosmetik. HSG: Lattwesen 11, Steinmeyer 5, Stramer 4, Czerwinski 4, Hinze 3, Jantze 2, Günzel 2, Hecht 1.

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