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Schaumburg Nord in Barsinghausen

Evers fordert: "Wir müssen unser Spiel durchziehen!"

Handball (hga). Die HSG Schaumburg Nord hat in der Landesliga ihr sportliches Schicksal weiter in der eigenen Hand. Allerdings wartet beim Tabellenvierten TSV Barsinghausen II eine schwere Aufgabe auf die Mannschaft von HSG-Coach Michael Evers.

Am vergangenen Wochenende schlug die HSG den MTV Rohrsen 30:24, schob sich auf den zehnten Tabellenplatz (21:27-Punkte) vor. Der Sieg brachte die HSG auf Abstand zum MTV Rohrsen, der als Tabellenzwölfter (19:29) den ersten Abstiegsplatz belegt. Der Heimsieg schaffte insgesamt für die HSG eine günstige Position im Abstiegskampf, der MTV Rohrsen muss beim Tabellenführer TS Großburgwedel antreten und dürfte dort wenig zu bestellen haben. Gelingt der HSG also ein Auswärtssieg, ist die Chance auf den Klassenerhalt groß. Die Gastgeber sind ein anderes Kaliber als Rohrsen. Wie sich die TSV-Reserve dann tatsächlich stellt, bleibt abzuwarten. So richtig geht es für die Gastgeber um nichts mehr, da ist aber immerhin noch die rechnerische Möglichkeit, auf den dritten Tabellenplatz zu kommen. Hoffnung macht bei der HSG die Tatsache, dass die Mannschaft die Nerven behielt und einen Vorsprung nicht nur über die Zeit brachte, sondern ihn Stück für Stück ausbaute. "Mir ist wichtig, dass wir unser Spiel machen und uns nicht nach den Gastgebern richten", bemerkt Evers. "Wir müssen den Kampf annehmen", fügt Evers hinzu. Hin und wieder blitzte Ungeduld im HSG-Angriff auf, die Chancenverwertung war nicht zufrieden stellend. Anwurf: Samstag, 17 Uhr.

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