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Weihnachtsmarkt stößt auf große Resonanz / Positives Echo

"Es braucht nicht größer zu sein"

Stadthagen (sk). Der Weihnachtsmarkt stößt auf große Resonanz. Besonders am späten Nachmittag und abends sind die Glühweinbuden und Essenstände belagert. Kritische Stimmen zum kleinen romantischen Markt sind am Wochenende bei den Besuchern auf Anfrage nicht laut geworden.

Auf den romantischen Stadthäger Weihnachtsmarkt zog es am Sonnta

"Hannover hat seine Kröpcke-Uhr, der Stadthäger Weihnachtsmarkt seinen schiefen Heizpilz." Den Treffpunkt-Vergleich hat Weihnachtsmarktbesucher Hans-Jörg Lucht nicht abfällig sondern humorvoll angestellt. An Größe kann sich der Stadthäger Weihnachtsmarkt nicht mit der umliegenden Konkurrenz, etwa in Hameln oder Hannover messen, aber Quadratmeter- und Budenzahl scheinen nicht das einzige Kriterium für einen attraktiven Markt zu sein. Das Menschliche hat Gewicht. "Sich zum Glühwein treffen, das reicht", meinte am Sonnabend Marktbesucherin Martina Basse. Die kreisförmige Anordnung der Buden mit dem Karussell als Mittelpunkt findet die Lauenhägerin besser als die vorherigen Buden-Platzierungen. Eckard Werhahn kommt einmal in der Woche nach Feierabend auf den Weihnachtsmarkt. Und auch der Stadthäger sagte: "Es braucht gar nicht größer zu sein." Bärbel und Hans-Jörg Lucht sind am Sonnabend auf dem Markt hängengeblieben. Eigentlich wollte das Ehepaar nach Hannover zum Weihnachtsmarkt fahren. Anders Isabel und Michael Petrat mit Söhnchen Noah (1). Das Ehepaar aus Stöckse bei Nienburg ist im Internet auf den Stadthäger Weihnachtsmarkt "gestoßen". Bilder und Text haben zur Fahrt nach Stadthagen animiert. "Die alten Häuser, das sieht so romantisch aus", schwärmte Isabel Petrat. Monika Ahrens, deren "Feuerzangenbowle"-Bude seit mehr als zehn Jahren auf dem Stadthäger Weihnachtsmarkt vertreten ist, zieht kleine Märkte vor. Diese zeichnen sich vor allem durch die Möglichkeit der persönliche Kundenansprache aus, so Ahrens. Die Sprecherin der Marktbeschicker fände es gut, den Marktbrunnen optisch und funktionell einzubeziehen. Mit Fellen belegt, ergäben sich hier weitere Sitzmöglichkeiten. Und im Hinblick auf schlechtes Wetter wäre es gut, mehr überdachte Fläche zu bieten.

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