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Frühmark: TSV braucht zweiten Sportplatz / Setzt auf Kompromissbereitschaft beim Kreis

Erster Schritt Teillöschung des Schutzgebietes

Rinteln (wm). Mit dem Thema Ausweichsportplatz in Krankenhagen sollen sich jetzt die Ratsausschüsse befassen, fordert CDU-Fraktionsvorsitzender Thorsten Frühmark, um zu verhindern, dass die Verwaltung das Problem weiter "aussitzt".

Denn es gebe in dieser Sache "dringenden Handlungsbedarf". Der TSV Krankenhagen könne sich erfreulicherweise über einen deutlichen Mitgliederzuwachs freuen, mit jetzt immerhin 763 Mitgliedern sei er ein großer Verein, die 13 Fußballmannschaften müssten auf einem Platz trainieren, das könne auf Dauer kein Zustand sei. Aus Sicht der CDU wäre das ehemalige Feuerwehrübungsgelände der ideale Standort für einen Ausweichplatz. 60 mal 50 Meter soll er groß sein, habe sich der TSV gewünscht, das sei ein "maßvoller" Wunsch, so der Fraktionschef. Der Kostenfaktor dürfte hier also nicht Argument sein, um dem Verein diesen Wunsch auszuschlagen, vor allem deshalb nicht, da nach seinen Informationen kein Grunderwerb erforderlich sein werde. Derzeit einziges ernsthaftes Hindernis für die Anlage eines zweiten TSV-Platzes ist nach Einschätzung von Frühmark die dafür erforderliche Teillöschung des Naturschutzgebietes. Ein Verfahren, das in der Zuständigkeit des Landkreises liegt. Das Problem, schlägt Frühmark vor, könnte man über Kompensationsflächen lösen. Nach demVerfahren um die Auskiesungsflächen für Reese setze er in dieser Frage auf eine Kompromissbereitschaft des Landkreises. Ein zweiter Sportplatz für Krankenhagen sei letztlich auch eine Grundsatzentscheidung, denn zu einer intakten Infrastruktur gehörten auch Sportplätze: Wenn ein Platz nicht mehr reiche, sei das auch die Konsequenz daraus, "dass neue Baugebiete ausgewiesen werden mit denen neue Bürger kommen".

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