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Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe feierte am 1. Weihnachtstag seinen 50. Geburtstag

Erst Mitte Januar wird ganz groß gefeiert

Bückeburg (rc). Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe hat am 1. Weihnachtstag seinen 50. Geburtstag gefeiert: im engsten Familienkreis auf Schloss Bückeburg und in München mit seiner Frau, Fürstin Nadja Anna, und der wenige Tage alten Tochter Felipa, mit Sohn Heinrich-Donatus aus der ersten Ehe mit Prin zessin Lilly und Fürstinmutter Benita zu Schaumburg-Lippe. Groß - und offiziell - gefeiert werden soll erst Mitte Januar mit einem Empfang auf Schloss Bückeburg.

Fürst Alexander

Seit 2003 seit dem Tod seines Vaters Fürst Philipp-Ernst ist Fürst Alexander Chef des Hauses- Schaumburg-Lippe. Die vorsichtige Öffnung des Schlosses hin zu einem modernen Wirtschaftsbetrieb forcierte der Fürst Alexander noch zu Lebzeiten seines Vaters. Neben den alt hergebrachten Standbeinen Land- und Forstwirtschaft wurde insbesondere der Bereich Tourismus ausgebaut: vor allem Landpartie und Weihnachtszauber sind die Renommierprojekte. Ein weiteres Projekt ist die Vermarktung von Produkten unter der Marke "Fürst Schaumburg": Sekt, Wein, Schokolade, Kaffee und noch einiges mehr werden unter dem Logo des Fürstenhauses verkauft. Regional ist die Marke inzwischen etabliert, jetzt arbeitet der Fürst an der überregionalen Vermarktung. "Brot- und Butterbetriebe" aber bleiben die Land- und Forstwirtschaft. In Deutschland undÖsterreich sind über 10 000 Hektar Wald im Besitz der Familie, dazu kommen allein in Schaumburg rund 500 Hektar Landwirtschaft. Sinkende Holzpreise oder das Auf und Ab bei den Getreidepreisen sind Dinge, mit denen sich der Fürst und seine insgesamt 103 Mitarbeiter in der Hofkammer auseinandersetzen müssen. Wie sein Vater ist auch Fürst Alexander stark sozial engagiert. Besonders Kinder liegen ihm am Herzen, wie er durch die Übernahme von Schirmherrschaften für "Kinder in Not" oder der Typisierungsaktion für den kleinen Leon bewiesen hat. Aber auch in Israel ist Fürst Alexander aktiv. Er ist Schirmherr des deutschen Fördervereins für die israelische Organisation "Mishan", die im ganzen Land Altersheime, Waisenhäuser und Behinderteneinrichtungen betreut. Politisch ist der Fürst in der FDP aktiv. Der Staat müsse den Rahmen für die Wirtschaft vorgeben, der Stabilität und soziale Gerechtigkeit herstellt, sagte er kürzlich in einem Interview angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise. "Das ist eine liberale Grundposition."

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