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Polizei schlägt bei Geldübergabe zu / Haftbefehl gegen 50-Jährigen

Erpresser fordert 3000 Euro

Bückeburg (rc). Die Polizei hat in Bückeburg einen Erpresser festgenommen, der einen Geschäftmann um 3000 Euro erleichtern wollte. Der 50-jährige Bückeburger wurde gestern Morgen dem Haftrichter am Amtsgericht Bückeburg vorgeführt. Er erließ Haftbefehl wegen möglicher Fluchtgefahr.

Bereits seit Anfang Juli hatte sich der Erpresser wiederholt bei seinem Opfer, einem Autohausbesitzer aus der Kreuzbreite, gemeldet. Sowohl telefonisch als auch schriftlich verlangte er dieÜbergabe von 3000 Euro, sonst werde er die Polizei über einen Diebstahl informieren, den das Opfer angeblich begangen haben soll. Dienstagmittag kurz vor 12 Uhr kam dann der letzte Anruf. Er solle das Geld umgehend in einen Papierkorb in einer Bushaltestelle an der Petzer Straße legen, forderte der Erpresser von seinem Opfer. Der Autohausbesitzer ging zum Schein auf das Geschäft ein und deponierte einen Umschlag an der angegeben Stelle. Der wurde dann auch umgehend abgeholt. Bloß hatte der Erpresser seine Rechnung ohne die Polizei gemacht, die natürlich auf der Lauer lag und den Mann widerstandslos festnehmen konnte. Es handelt sich um einen amtsbekannten Einbrecher mit mehreren einschlägigen Vorstrafen im Register. Bei den Vernehmungen gab der Mann gegenüber den Polizeibeamten an, aus erheblichen finanziellen Nöten gehandelt zu haben. Die Überprüfungen der Polizei zur angeblichen Beteiligung des Opfers an einem Diebstahl ergaben, dass "an der Sache nichts dran ist", so die Angaben der Beamten.

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