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Nach Wasserschaden müssen Wände getrocknet werden

Eröffnung der Sporthalle Nord verzögert sich noch einmal

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Hameln (red). Die Schulen und Vereine müssen sich noch eine weitere Woche gedulden: Aufgrund eines Wasserschadens wird die Sporthalle Nord erst am 12. Oktober für die Benutzung freigegeben, teilt die Stadt Hameln am Donnerstagabend mit.

Zu dem Schaden kam es, weil sich an einem Rohr der Wasserhebeanlage eine Schelle gelöst hatte und im Untergeschoss der Halle Wasser in einen Pumpenschacht gelaufen ist. Das Wasser, das sich dort staute, hatte Fußböden sowie Wände durchfeuchtet. Diese müssen nun aufwändig getrocknet werden.

Von dem Schaden sind Umkleideräume und der Regieraum betroffen. Dort müssten teilweise Wände geöffnet und getrocknet werden, anschließend seien Spachtel- und Malerarbeiten nötig. Während die Halle zwar ab dem 12. Oktober benutzbar sei, stünden drei Umkleideräume und der zugehörige Lehrerraum erst ab dem 2. November zur Verfügung, heißt es weiter. Für den Wasserschaden komme die Versicherung der ausführenden Firma auf. Die offizielle Einweihung am 9. Oktober sei nicht gefährdet.

Ursprünglich war geplant, die Halle bereits unmittelbar nach den Sommerferien zu öffnen. Dieser Termin musste verschoben werden, weil eine so genannte Prallwand nicht rechtzeitig geliefert werden konnte.

Die zuletzt kalkulierten Kosten in Höhe von 5,2 Millionen Euro können laut Auskunft aus dem Rathaus jedoch trotz der Verzögerungen eingehalten und sogar um 140.000 Euro unterschritten werden. Ursprünglich war ein Betrag von etwa 4,9 Millionen Euro eingeplant, im April sah es dann nach einer Kostensteigerung von rund 400.000 Euro aus.

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