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OLG verwirft Revision im "Autobumser"-Fall

Erfolg für Justiz: Celle belohnt Bückeburg

Bückeburg/Celle. Zähe Arbeit zahlt sich aus: Das Oberlandesgericht (OLG) Celle hat mit Beschluss vom 19. April 2006 ein Urteil der 3. Kleinen Strafkammer des Landgerichts Bückeburg vom 14. Juli 2005 bestätigt und damit eine "für die Sache ungewöhnlich lange und gründliche Bearbeitung" belohnt.

In einer 17-tägigen Verhandlung im Zeitraum von Januar bis Juli 2005 hat die Kammer unter dem Vorsitz des Vorsitzenden Richters am Landgericht Sievers den Angeklagten Bernd R. nach der Vernehmung von 23 Zeugen und vier Sachverständigen wegen versuchten Betruges in sechs Fällen, davon einmal in Tateinheit mituneidlicher Falschaussage, zu einer Gesamtgeldstrafe von 150 Tagessätzen zu je 35 Euro verurteilt. Sie hatte auf die Berufung des Angeklagten dessen Verurteilung vom Amtsgericht Rinteln am 5. Februar 2004 zu einer Gesamtgeldstrafe von 180 Tagessätzen korrigiert. Es ist bewiesen, dass der Angeklagte in dem Zeitraum von 1995 bis 1997 mittels Beschädigung eines Pkw einen Unfall vorgetäuscht hat, um unberechtigte Versicherungsleistungen zu erhalten und in diesem Zusammenhang ein Gerichtsverfahren in mehreren Instanzen geführt hat. Das Oberlandesgericht Celle hat die Revision des Angeklagten als unbegründet verworfen.

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