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Hartmut Büttner stellt sich als SPD-Kandidat für das Amt des Bürgermeisters vor / Partei sagt breite Unterstützung zu

Engagierte Bewerbung für den Posten an der Spitze

Eimbeckhausen (jhr). Die mündersche SPD hat ihren Bürgermeister-Kandidaten für die Wahl im kommenden Februar vorgestellt – und kommt dabei ins Schwärmen. Aber für Hartmut Büttner fängt die harte Arbeit und der Wahlkampf erst an, denn ab jetzt muss er sich erst richtig in Bad Münder bekannt machen.

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Den Anfang hat er gleich bei seiner Präsentation vor der Mitgliederversammlung im Eimbeckhäuser Junkerhof gemacht: Der 45-jährige diplomierte Verwaltungswirt, derzeit als Fachbereichsleiter für Planen und Bauen in Hessisch Oldendorf beschäftigt, stellte nicht nur sich selbst, sondern auch bereits Ziele und Vorstellungen für Bad Münder vor. Der Hamelner, Vater zweier Töchter, ging auf seine berufliche Laufbahn ein, beispielsweise die Bewerbung aus der Landesverwaltung heraus für eine Stelle in der Kommunalverwaltung. „Dichter an den Menschen und den Problemen vor Ort dran“, erklärte er seine Motivation. Verbunden mit dem Wechsel in die Kommunalverwaltung Hessisch Oldendorf war auch die Aufgabe seines SPD-Kreistagsmandates 2008, Büttner stand bis dahin dem Jugendhilfeausschuss vor.

Auf den Zukunftsvertrag Bad Münders mit dem Land und die daraus resultierenden Einschnitte ging Büttner detailliert ein: „Wir müssen uns darauf einstellen, enger zusammenzurücken. Uns auf eine schwere Zeit gefasst machen.“ Trotz Zukunftsvertrag dürfe sich die Stadt die gestalterische Kraft aber nicht aus der Hand nehmen lassen. „Viele sehen im bürgerschaftlichen Engagement die Lösung für eine positive Entwicklung – ich würde da nicht widersprechen“, so Büttner. Die Stadtverwaltung müsse verlässlicher Partner für die sein, die sich ehrenamtlich engagieren, sie beraten und ihnen Wege weisen. Er forderte unter dem Beifall der Genossen eine optimistische Grundhaltung, streifte die Bereiche Wirtschaft, Familien, Zukunftsentwicklungsprogramm, Allianzen mit anderen Kreisen in der Region Weserbergland und wies sich als Verfechter einer stärkeren Bürgerbeteiligung aus. Unter dem Beifall der Anwesenden bekannte er sich zur Struktur mit Stadtrat und Ortsräten und stellte auch Perspektiven vor – beispielsweise die „mittelzentrale Teilfunktion“ Bad Münders als Erholungsort, die es anzustreben lohne. „Ich baue auf Euch, auf Eure Unterstützung. Ich möchte hier in Bad Münder Bürgermeister für alle Bürger werden und bitte um das Votum für die Wahl“, erklärte er. Eine Bitte, der die Delegiertenversammlung nur zu gerne nachkam: Einstimmig hoben die SPD-Mitglieder Büttner auf den Schild, anhaltender Beifall folgte.

Ulrich Watermann, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, sicherte Büttner Unterstützung zu: „Wenn wir uns hinter einen Kandidaten gestellt haben, dann haben wir es ganz getan, aus Überzeugung getan, sind für ihn gelaufen – und die Kandidaten sind mit uns gelaufen. Wir kämpfen um jede Straße, jede Laterne“, kündigte er einen engagierten Winterwahlkampf an. Stadtverbandschef Heinrich Söfjer schloss sich an: „Ich habe jetzt schon eine Liste mit 50 Terminen. Wir werden zu den Bürgern gehen, in die Vereine, wir werden keinen Advents- oder Weihnachtsmarkt auslassen.“

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