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Keine großen Pfützen mehr nach Regenfällen in Ahe / Problem gelöst mit Gossen aus Beton

Endlich: Oberflächenwasser fließt ordentlich ab

Ahe (who). Die bislang nach Regenfällen üblichen großen Wasserpfützen in der Langen Straße und im Kirchturmweg sollen ab jetzt der Vergangenheit angehören. Die Stadt Rinteln hat in dem Bereich Gossen aus Betonsteinen anlegen lassen. Damit soll ein rascherer Abfluss des Oberflächenwassers erreicht werden. "Das ist die richtige Lösung und wir in Ahe sind der Stadt dankbar, dass sie auf unsere Bitte gehört hat", lobt Wilhelm Buchmeier aus Ahe als Anwohner und stellvertretender Ortsbürgermeister.

Wilhelm Buchmeier meint: "Wenn jeder ein bisschen mit anpackt, m

Und er ergänzt: "Das Ganze hätte schon längst erledigt sein können, hätte man unsere Anregungen früher aufgegriffen." Die Vorgeschichte: Seit ungefähr 15 Jahren hat Buchmeier das Thema Oberflächenentwässerung durchgetragen und immer wieder gemahnt, dort brauche es neue Gossen. Seitens der Stadt sei dazu entgegnet worden, das eigentliche Problem sei, dass die Leute in Ahe ihr Regenwasser von den Häusern aus auf die Straße leiteten. Buchmeier weiter: "Dazu wollte man auch, dass wir unsere Straßengräben dicht machen, obwohl die Oberflächenentwässerung hier immer so funktioniert hat. Das Wasser muss aber nur zügig abgeführt werden, am einfachsten durch ordentliche Gossen." Jetzt konnte der beharrliche Mahner das Ergebnis zeigen: Gossen aus Betonsteinen. Das Resultat wäre beinahe jedoch wieder nicht befriedigend gewesen, da sich die Vertreter der Stadt zwar für die Gossen ausgesprochen hätten, aber in Natursteinausführung, passend zur Straßenpflasterung. "Das hätte wiederum nicht die erhoffte Wirkung gehabt", so Wilhelm Buchmeier weiter. "Durch das flache Bodenprofil bei uns in Ahe und die großen Unebenheiten einer Gosse aus Natursteinen wäre das Wasser einfach zu langsam abgeflossen. Deshalb musste das aus Betonstein gemacht werden." Überhaupt, so regt er an, solle man einfach die Bewohner der Ortsteile direkt nach ihrer Meinung und Erfahrung fragen. "Das kann Geld sparen helfen, denn auch in diesem Falle hat man's erst mit Flick versucht und zwei Gullys gesetzt, die aber auch nichts geholfen haben." Durch Konzentration auf die Belange im Ort und nicht auf die große Politik sei manches möglich. "Wir könnten auf diese Weise noch viel erreichen und unser Dorf zum Schmuckstück machen, wenn jeder einfach ein bisschen mithelfen und auch praktische Arbeit leisten würde." Wie er sich das vorstellt, zeigt Buchmeier gleich ganz praktisch und fegt mit dem Besen den Sand aus der neuen rund 100 Meter langen Gosse an der Langen Straße. Damit das Wasser jetzt wirklich ordentlich ablaufen kann...

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