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Eine Traditionsgastronomie in den Händen einer Gastronomiefamilie: Güses eröffnen das Museumscafé

Das Warten hat ein Ende: Am Samstag, 25. April, eröffnet Familie Güse das beliebte „Museumscafé“. Ab 10 Uhr können die Gäste kommen, sehen und staunen, was sich im Stiftsherrenhaus getan hat. Und das ist eine Menge: In einer kurzen Umbauphase von nur drei Monaten wurde die Traditionsgastronomie an der Osterstraße renoviert - neues Mobiliar, eine neue Theke sowie ein neuer Eingangsbereich unterstreichen den Charme des denkmalgeschützten Hauses auf eine ganz besondere Weise. Lassen Sie sich den Duft von Güses Kaffee aus der eigenen Rösterei um die Nase wehen, genießen Sie die Gaumenfreunden aus der traditionellen Konditorei und speisen Sie in angenehmer Atmosphäre im Herzen von Hamelns Altstadt - am Samstag, 25. April, ab 10 Uhr im Museumscafé.

Gabriele, Katja und Dieter Güse freuen sich über die Neueröffnun

Zur Begrüßung halten Familie Güse und ihr Team hausgemachte Trüffel in den Sorten Champagner und Zitrone bereit. Zudem erhält jeder Gast mit dem Gutschein (unten auf der Seite) am Eröffnungstag ein 0,1-Liter Bierglas - selbstverständlich mit Füllung - der Marke Bitburger. Das Museumscafé hat montags bis sonntags von 9 bis 22 Uhr für seine Gäste geöffnet.

Ein Kaffeehaus, das zu jeder Tageszeit einen Besuch wert ist

Vielleicht sind es die Holzdielen, vielleicht ist es aber auch der Flügel oder es sind die Kaffeesäcke, die zur Dekoration dienen: Das Museumscafé ist Nostalgie pur.

Gudrun Wiertz auf dem Seil
  • Gudrun Wiertz auf dem Seil
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"Der süße Traum" mit den "Dirndlstürmern".
  • "Der süße Traum" mit den "Dirndlstürmern".
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Gudrun Wiertz auf dem Seil
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"Der süße Traum" mit den "Dirndlstürmern".
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Wer hier hereinkommt, betritt eine Welt, die es sonst nur in den ältesten Kaffeehäusern der Welt gibt. Und das ist auch kein Wunder: Schließlich ist Dieter Güse extra bis nach Budapest gereist, um sich dort von der Kaffeehauskultur inspirieren zu lassen. Und die finden die Gäste jetzt auch im Hamelner Museumscafé an der Osterstraße wieder: In der Einrichtung mit Zweisitzern aus rotem Satinstoff, auf der Speisekarte mit einem original Pharisäer und an der Theke mit der eigenen Kaffeerösterei.

Apropos Kaffee: Dazu schmeckt natürlich einer der leckeren hausgemachten Kuchen besonders gut. Weil Familie Güse den Charme des Museumscafés und die Tradition bewahren wollte, hat sie auch die hauseigene Konditorei mit übernommen. Klassiker wie die Stiftsherrentorte und die Rattenfängertorte wird es auch weiterhin geben, ebenso wie andere Konditoreispezialitäten, die das Team auch gerne für Ihre Feier anfertigt.

Für die große Feier der Stadt Hameln im Jubiläumsjahr 2009 hat das Team des Museumscafés den „Rattenfängertaler“ kreiert. Einen von weißer oder dunkler Schokolade überzogenen Marzipantaler gibt es im Museumscafé zu kaufen - wie übrigens weitere Leckereien, Zutaten und Spezialitäten. Denn - wie zu früheren Zeiten typisch - betreibt Familie Güse einen Kolonialwarenhandel im Museumscafé. Exklusive Produkte wie Kaffeelikör, Marmelade oder Schokokugeln - selbstverständlich alles aus eigener Herstellung - stehen neben Knoblauchöl, Bärlauchpesto und Pfirsich Balsam zum Verkauf.

Familie Güse ist stolz, den Kunden ein umfangreiches Angebot an Mitnahmeprodukten aber auch an Leckereien im Café anzubieten: „Wir haben eine Karte mit warmen Gerichten, kleinen Gaumenfreuden und vielen Frühstücksangeboten. Zudem werden wir im Sommer zur Abendbrotzeit auf jeden Fall geöffnet haben.“

Neben den typischen Kaffeehausspezialitäten werden die Gäste somit auch mit fleischigen, fischigen und vegetarischen Gerichten verwöhnt. Ob Flammkuchen, Parmaschinken, Garnelenspieße, Spaghetti in Gorgonzolasoße, verschiedene Suppen oder ein Salat - „wir verwenden fast ausschließlich frische Produkte für die Herstellung unserer Speisen“, sagt Katja Güse. Wer im Herzen von Hamelns Altstadt gepflegt Essen gehen möchte, findet auf der Karte mit verschiedenen Steaks, Schnitzeln und Fischfilets bestimmt das richtige für den großen Hunger.

Sie merken schon: So einiges hat sich verändert im Museumscafé an der Osterstraße. Anderes ist aber geblieben: die denkmalgeschützte Fassade des 1558 erbauten Stiftsherrenhauses zum Beispiel. Im Sommer finden davor 100 Gäste auf der sonnigen Seite der Fußgängerzone ihren Platz. Im Innenbereich stehen ebenso noch einmal 100 Sitzplätze zur Verfügung. Ausreichend Platz also, um die Gäste ab Samstag, 25. April, wieder im Hamelner Museumscafé zu bewirten.

Wo Tradition weitergelebt wird

Das Museumscafé beherbergt Tradition: In dem 1558 erbauten Stiftsherrenhaus ist schon so mancher ein- und ausgegangen. Zuerst wurde das Gebäude vom Hamelner Bürger Friedrich Poppendiek als Wohnhaus errichtet. Als Bürgermeister und langjähriges Mitglied im Hamelner Rat nutzte er die Zeit der Blüte geistiger und materieller Kultur und baute ein Fachwerkhaus, das sich von allen anderen in der Stadt unterscheidet: Es ist das einzige, das nicht der Achsenstellung der Wohnhäuser im nördlichen und mittleren Niedersachsen entsprechend, den Giebel, sondern die Traufenseite des Daches der Straße zukehrt. Das Besondere am Stiftsherrenhaus sind zudem die figürlichen Schnitzereien an seiner Fassade. Der Umbruch von der Gotik zur Renaissance wurde bei diesem Bau deutlich.

Nicht baulich, auch gesellschaftlich hat sich - zumindest im 20. Jahrhundert - etwas getan: Um 1920 zog das Bankhaus „Zeddies und Marquard“ in das Stiftsherrenhaus, nach dem Krieg war es Wohnhaus und Firmensitz der Firma „Wein-Peter“. Am 3. April 1976 eröffnete dann Eckhard Bass an gleicher Stelle das Museumscafé und damit ein in Hameln einmaliges gastronomisches Angebot. In den oberen Räumlichkeiten befindet sich seitdem ein Teil des Hamelner Museums, das allerdings derzeit renoviert wird. Auch im Museumscafé an der Osterstraße wurde in den vergangenen drei Monaten gewerkelt: Am Samstag, 25. April, eröffnen die Güses nun das Museumscafé und füllen das traditionelle Stiftsherrenhaus wieder mit Leben.

Hier ist jeder Gast willkommen

Auflage für die Wiedereröffnung des Museumscafés war von Seiten der Stadt, einen behindertengerechten Zugang zum Stiftsherrenhaus zu schaffen. Dieser befindet sich nun am Michaelishof, quasi auf der hinteren Seite des denkmalgeschützten Stiftsherrenhauses. „Wir haben auch eine behindertengerechte Toilette im Museumscafé“, erklärt Geschäftsführerin Katja Güse.

Auszug aus unserem Kolonialwarenangebot Crema All’Aceto Balsamico Kiwi

Hibiscus Blüten Riesling Sekt „Museumscafé“

Rotwein „Museumscafé“ Weißwein „Museumscafé“

Rattenkiller

Schokokugeln Zartbitter Schokokugeln Vollmilch

Schokokugeln Weiß

Rosen Grappa

Ei Grappa Pfirsichlikör Blattgold

Kaffeeblüten Honig

Dattelsirup in Wildhonig

Mimosen Honig Eukalyptus Honig

Lemongras (Salz)

Bruschetto rot

Süßer Gewürzsenf Trüffelöl mit echten Trüffeln

Chiliöl

Knoblauchöl

Pfirsich Balsam Dattel Balsam

Rosenblüten Balsam

Wein Balsam Curry

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