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Eveser Grundschüler bei der Feuerwehr Bückeburg / Kinder lernen die Folgen des "Kokelns" kennen

Eine Explosion setzt den feurigen Schlusspunkt

Bückeburg (mig). Bei einem Besuch der Feuerwehr Bückeburg haben die vierten Klassen der Grundschule Evesen alles rund ums Blaulicht, den Schlauch und die Krankentrage gelernt. Nach einer Einführung am Fahrzeug und der Anprobe schwerer Einsatzkleidung, bildete die Spraydosenexplosion den feurigen Schlusspunkt.

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Im Bereich Brandschutzerziehung spielt die Feuerwehr Bückeburg-Stadt im Landkreis eine Vorreiterrolle. "Darin sind wir führend, manch einer möchte sich davon eine Scheibe abschneiden", sagt Torsten Buhrmester, der ein Team aus Brandschutzerziehern leitet. Angefangen hat das Projekt mit einfachen Besuchen von Schulklassen. Mittlerweile ist der theoretische Unterricht ein fester Bestandteil im Stundenplan der 3. und 4. Klassen. Dabei werden das Verhalten bei Feuer, das Absetzen des Notrufs oder die Brandschutzeinrichtungen der Schule (Feuerlöscher, Brandmeldeeinrichtungen) angesprochen. Buhrmester: "In den letzten Jahren wird immer mehr Wert auf Brandschutzerziehung gelegt. Die Kinder lernen so die Folgen des ,Kokelns' kennen, kennen ihre Fluchtwege und wissen, wie man sich bei Feuer verhalten soll." Aber nicht nur an den Grundschulen sind die Erzieher aktiv: "Auch in den Kindergärten nehmen wir den Kindern die Angst vor den großen, lärmenden Einsatzwagen", so Buhrmester. Ein willkommener Nebeneffekt der "Lehrgänge" - manch ein Teilnehmer fängt später bei der Jugendwehr an. Leon probiert gerade die schwere Kleidung eines Geräteträgers aus. Der große Helm rutscht ihm dabei immer wieder in die Augen. "Die Einsatzkleidung ist richtig toll. Vielleicht gehe ich auch mal in die Jugendfeuerwehr", meint er nach der Anprobe. Ein Feuerwehrmann ist sich da schon jetzt ganz sicher: "Da wächst du rein."

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