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Medizinerin Kirsten Stender lädt den Waldkindergarten zur ersten Zahnarztsprechstunde unter freiem Himmel ein

Ein ungezwungenes „Ahhh!“ im Sonnenschein

Bad Münder (mari). Um diesen Termin kommen auch Waldkindergartenkinder nicht herum: Einmal im Jahr steht für sie der Zahnarztbesuch an. Paten-Zahnärztin Kirsten Stender empfing die zehn Jungen und Mädchen gestern allerdings nicht in ihrer Praxis, sondern schaute ihnen auf dem Parkplatz der Ziegenbuche – unter freiem Himmel – in den Rachen.

„Alles ohne Befund“: Zahnärztin Kirsten Stender fühl

Stender hatte sich die ungewöhnliche und ungezwungene Aktion gewünscht. „Das geht auch alles ganz ohne Strom“, meinte die Medizinerin, als sie die Kinder auf ihren Schoß bat, sie „Ahhh!“ sagen ließ und mithilfe des Sonnenlichts ihre Zähne kontrollierte. Ganz so, wie es in der Entwicklungshilfe täglich gemacht wird.

Am frühen Vormittag hatten Stender und ihre zwei Mitarbeiterinnen einen anderen Kindergarten im Stadtgebiet besucht und an fünf Gebissen der insgesamt 30 kleinen Patienten Löchern gefunden. Da konnte sie noch so suchen: Bei den Waldkindern waren Zahnschäden Fehlanzeige. Leiterin Beate Kynast weiß auch warum: „Die Eltern unserer Kinder achten auf gesunde Ernährung und richtiges Zähneputzen.“

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