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Dirk Hasseüberreicht Spendenscheck an Via und Lichtblick / Benefizkonzert der Bückeburger Jäger

Ein stationäres Hospiz rückt immer näher

Eilsen / Landkreis (kk). Die Hospizfördervereine Via aus Bückeburg und Lichtblick aus Stadthagen sind ihrem Ziel - der Errichtung eines stationären Hospizes im Landkreis - wieder einen Schritt näher gekommen. Dirk Hasse, Vorsitzender des Blasorchesters Bückeburger Jäger, überreichte jetzt in Heeßen Spenden in Höhe von je 1000 Euro an Edeldraut Müller (Via) und Monika Henze (Lichtbl ick).

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Der vorweihnachtliche Geldsegen ist das erfreuliche Ergebnis eines Benefizkonzertes, das die Bückeburger Jäger am 2. Oktober mit dem Bundespolizeiorchester Hannover in Bad Eilsen gaben. Über 400 Zuhörerinnen und Zuhörer bejubelten 80 Blechbläser und motivierten diese zu musikalischen Höchstleistungen. "Es gab drei Zugaben", erinnert sich Dirk Hasse - und das sei für die Bundespolizisten eigentlich gar nicht üblich. Doch die Gäste aus der Landeshauptstadt ließen sich nicht lumpen - und äußerten sich am Ende genauso begeistert wie die "Jäger" über die tolle Atmosphäre im Kursaal. Die haben auch Edeltraut Müller und Monika Henze in bester Erinnerung. "Wir sind singend nach Hause ge- fahren", erinnert sich Frau Müller. Doch neben dem Musikgenuss gab es für die Helferinnen und Helfer der Hospizvereine auch viel zu tun. Da mussten Eintrittskarten abgerissen, Snacks und Getränke verkauft werden. Der Einsatz hat sich gelohnt - wie der Spendenscheck beweist. "Alle Beteiligten haben an einem Strang gezogen," erklärt Dirk Hasse. Unterstützung habe es von allen Seiten gegeben. So habe zum Beispiel der Bückeburger Ratskellerwirt Edgar Miller die Podeste zur Bühnenerweiterung kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch der Lions Club ließ sich nicht lumpen: Er stockte die Spenden auf eine runde Summe auf. Damit ist die Errichtung eines stationären Hospizes in Schaumburg wieder einen Schritt näher gerückt. "Wir kommen wahrscheinlich im nächsten Jahr einen entscheidenden Schritt weiter," erläuterte Edeltraut Müller für Via. Dann könne eine Gemeinnützige GmbH als Trägergesellschaft gegründet werden. Es gebe auch schon Kontakte mit möglichen Betreibern. Langfristiges Ziel müsse bleiben, die laufenden Kosten des Hospizbetriebes zu sichern, da die Krankenkassen nur 90 Prozent der Kosten abdeckten, erläuterten die Fördervereinsvorsitzenden. Via und Lichtblick seien also auch in Zukunft regelmäßig auf Hilfe angewiesen. Und dabei seien die Bückeburger Jäger und derLions Club natürlich mit im Boot, versprach Dirk Hasse.

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