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Ein Gegner, der den HF Springe liegt

SPRINGE. In der 3. Liga Nord steigt der vierte Spieltag. Die Handballfreunde Springe sind aber erst zum zweiten Mal im Einsatz, weil die Auswärtspartien in Hamburg und Flensburg am ersten und dritten Spieltag verlegt wurden. Also haben sie am Sonnabend (18 Uhr) gegen den VfL Fredenbeck zum zweiten Mal Heimrecht.

Nils Eichenberger kam gegen Altenholz selten so frei von außen zum Wurf. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Am vorigen Wochenende hatten die Springer Spieler also frei, umso intensiver hatten sie in der Woche davor trainiert. „Das war ein bisschen wie Vorbereitung“, sagt HF-Rechtsaußen Nils Eichenberger, „aber das schadet ja nicht.“ Auch das Siebenmeterwerfen stand wieder auf dem Plan. „Das hatten wir auch vor dem Altenholz-Spiel trainiert“, sagt Eichenberger schmunzelnd. Dennoch mussten beim Saisonauftakt fünf Schützen ran, weil vier scheiterten, darunter auch Eichenberger. „Es werden wohl wieder Jakob Bormann und Max Schüttemeyer machen“, sagt er. Kapitän Fabian Hinz, eigentlich der erste Siebenmeterschütze, fehlt weiterhin – nach seinem Nasenbeinbruch in der Vorbereitung musste er ein zweites Mal operiert werden.

Erstmals dabei ist Nikos Passias, der unter der Woche mit Zweitspielrecht von Eintracht Hildesheim verpflichtet wurde. „Als Allrounder im Rückraum passt er gut in unser System“, ist HF-Manager Dennis Melching überzeugt. Auch Eichenberger glaubt, „dass er uns weiterhelfen wird“.

An Qualität im Rückraum mangelte es auch ohne Passias nicht – beim Auftaktsieg gegen Altenholz machten die Distanzschützen Schüttemeyer, Tim Otto, Patrik Krok und Hendrik Pollex 26 der 30 Feldtore. Auf die Dauer einer Saison gesehen, wären vier Rückraumspieler aber zu wenig – Passias ist also hoch willkommen.

Die hohe Zahl an Rückraumtoren gegen Altenholz verwunderte schon ein wenig. Schließlich wollen die HF eigentlich aus einer sicheren Abwehr heraus Tempo machen. „Es ist über das Spiel gesehen natürlich angenehmer, wenn man einfache Gegenstoß-Tore macht und nicht in jedem Angriff lange für das Tor kämpfen muss“, sagt Eichenberger. Gerade in der ersten Halbzeit habe aber die Abwehr nicht gut genug gestanden, um Tempo zu machen. „Und Altenholz war echt schnell im Rückzug.“

Angesichts des hohen Siegs ist das Jammern auf hohem Niveau. Niemand hätte wohl etwas dagegen, wenn es gegen die Fredenbecker, die mit drei Niederlagen in die Saison gestartet sind, so weiterginge wie gegen Altenholz. „Die lagen uns immer ganz gut“, sagt Eichenberger. Zuletzt spielen Springe und Fredenbeck in der Saison 2014/15 in einer Staffel – damals gewannen die Handballfreunde beide Begegnungen.

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