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Geschichtswerkstatt der Herderschule folgt Einladung zum "Tag des Grundgesetzes" nach Berlin

Ein Foto-Shooting mit dem Innenminister

Bückeburg/Berlin. Auf Einladung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz hat die Geschichtswerkstatt der Herderschule an den Feierlichkeiten zum "Tag des Grundgesetzes" (wir berichteten) in Berlin teilgenommen. Der Delegation gehörten die Schulleiterin Christiane Marx, der Projektleiter Klaus Maiwald sowie die Schülerinnen Yasmin Azimzadeh und Natalie Borgstedt sowie die Schüler Adam Kowalski, Erik Krüger, Michael Weiser und Marco Märtens an.

Die Schüler der Geschichtswerkstatt mit Bundesinnenminister Wolf

Am Tag des Grundgesetzes besuchte die Geschichtswerkstatt vormittags denÖkumenischen Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und nahm nachmittags an der Festveranstaltung zum Tag des Grundgesetzes im Berliner Abgeordnetenhaus, dem ehemaligen Preußischen Landtag, teil. Hierbei ergaben sich zwei kurze Gespräche und Fototermine mit Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble sowie der ehemaligen Verbraucherschutzministerin Renate Künast. Außerdem gab es ein Gespräch mit dem Schaumburger Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy (SPD). Hierbei standen besonders die jüngsten rechtsextremen Vorfälle im Mittelpunkt der Gespräche. Außerdem nahm die Geschichtswerkstatt an mehreren Workshops teil, die unter dem Motto "Aktiv werden - Zivilgesellschaft stärken" standen. Themen waren unter anderem "Neue Nazis in Nadelstreifen". Hier wurde debattiert, dass angesichts einer anhaltenden hohen Zahl fremdenfeindlicher Gewalttaten in der Öffentlichkeit weithin der Eindruck herrsche, Rechtsextreme seien generell anhand eines martialischen Aussehens und Auftretens zu identifizieren. Innerhalb der rechtsextremen Bewegung fänden sich neuerdings dagegen viele junge Menschen, die zivil auftreten und ihre rechtsextreme Position auch argumentativ vertreten. "Unser Grundgesetz - eine moderne Verfassung!" war ebenso ein weiteres Thema wie "Schule ohne Rassismus": Inzwischen sind deutschlandweitüber 270 Schulen mit diesem Titel ausgezeichnet worden. Im Forum wurde erörtert, was an der eigenen Schule gegen jede Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus und Antisemitismus, getan werden kann.

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