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CDU und FDP kontern nach KER-Kritik an Schulgesetzentwurf

Eigenverantwortliche Schule: Kreiselternrat unter Beschuss

Landkreis (jl). Mit seiner wiederholten Kritik am Entwurf des Schulgesetzes hat sich der Vorstand des Kreiselternrates (KER) jetzt zusätzlich zum Widerspruch der Kreis-FDP den Unmut des CDU-Landtagsabgeordneten Friedel Pörtner zugezogen. Dieser unterstellt in einer Pressemitteilung den führenden Leuten im KER-Vorstand politische Einseitigkeit.

FDP-Kreisvorsitzende Renate Jobst hat gestern in einer Pressemeldung darauf beharrt, dass der KER beim Verfassen seiner ersten Pressemeldung nicht auf dem neuesten Stand gewesen sei. Der Gesetzentwurf sei am 20. Juni aktualisiert worden -mit Unterstützung der SPD im Landtag. Jobst ergänzte, dass es aus allen Landesteilen positive Resonanz auf den aktuellen Entwurf gebe, nur die GEW sehe das anders. Pörtner attackiert in seiner Mitteilung den KER-Vorsitzenden Claus M. Holst. Dieser wisse sehr wohl, dass Gesetzentwürfe immer noch geändert werden könnten. Holst kümmere das offenbar nicht. "Er drischt verbal -wie immer in der letzten Zeit - auf die Landesregierung ein und verstößt gegen einfundamentales Prinzip, dass Repräsentanten in der Funktion eines KER-Vorsitzenden immer beherzigen sollten, nämlich sachlich und verantwortungsbewusst die Interessen der Gesamtelternschaft wahrzunehmen." Pörtner folgert, dass Holst "seine SPD-Mitgliedschaft" wichtiger sei, "als die legitime Wahrnehmung der schulpolitischen Interessen der Gesamtelternschaft in Schaumburg". Mit den neuen Regelungen zu den Schulbeiräten habe sich jedenfalls der "Landeselternrat voll identifiziert". Den KER fordert Pörtner auf, von dessen Kritik abzurücken und die neuen Elternrechte anzuerkennen.

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