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Keine Punkte für das BMW Scheid Team mit dem Rintelner Dennis Rostek / Ausfall schon nach fünf Runden

"Eifelblitz" fällt mit kapitalen Getriebeschaden aus

Motorsport (seb). Beim zweiten Lauf zur BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft hatte das Team um BMW Scheid Motorsport schon eine Nachtschicht hinter sich. Am Freitag Nachmittag kam es bei offiziellen Testfahrten zu einem Defekt. Am 500 PS starken BMW GTS gab es einen Getriebeschaden.

Der 500 PS starke BMW beimÜberholvorgang. Foto: pr

Dieses Problem ist schon seit dem letzten Rennen vor zwei Wochen bekannt gewesen, nur in der Kürze der Zeit war es dem australischen Lieferanten nicht gelungen das Problem zu lösen. Der Lieferant aus "down under" lieferte neue Teile. Doch auch diese waren nicht standfest und so gab es einen kapitalen Getriebeschaden. Bis morgens um 6 Uhr prüfte und diskutierte man bei BMW Scheid mit Technikern in Australien und entschloss sich dann ein neues Getriebe zu montieren und am Samstag das Rennen zu bestreiten. Pünktlich um 9 Uhr stand der "Eifelblitz" in der Aufstellung zum Zeittraining. Oliver Kainz ging als erster auf die Strecke. Auf Startplatz 10 übergab er das Fahrzeug dann an den 32-jährigen Rintelner Dennis Rostek. Der fuhr dann mit 8:48 Minuten die schnellste Rundenzeit. Startplatz 4 und nur 2 Sekunden auf die Zweitplatzierten Jürgen Alzen, der sich an diesem Wochenende den Porsche 997 mit Tourenwagenlegende Klaus Ludwig teilte. Mit neuen Slicks wollten die Techniker von BMW Scheid den "Eifelblitz" dann nochmals auf Zeitenjagd schicken. Doch wie es mit über 180 Teilnehmern passieren kann, fand man keine freie Runde und wurde von den vielen Teilnehmern auf kleineren Fahrzeugen aufgehalten. So rutschte das BMW Team Scheid noch auf Startplatz 6 ab. Startfahrer Oliver Kainz gelang es sich auf den 4. Gesamtrang vorzuarbeiten bis in Rennrunde 5, von der auf 4 Stunden angesetzten Renndistanz der Funkspruch "Motorschaden" und das aus für das Team kam. "Wir haben mit dieser Ausbaustufe noch nie einen Motorschaden gehabt. Weder bei Motorprüfstandläufen über 30 Stunden bei der Testarbeit für das 24-Stunden-Rennen, noch auf der Rennstrecke", waren die Worte der ratlosen Motorentechniker. So gewann zum zweiten Mal in Folge das Trio Luhr/Bernhard/Tiemann vor Jürgen Alzen und Klaus Ludwig beide Teams auf Porsche. Nach zwei Rennen hatten alle Favoritenteams einen Ausfall. Die einzige Ausnahme ist Manthey Racing, die zweimal in Folge gewonnen haben. "Ich bin mir sicher, dass der Motorschaden ein Folgeschaden ist", waren die Worte des enttäuschten Dennis Rostek. Beim Zerlegen des Motors stellte man fest, dass es im Kurbeltrieb ein Problem gegeben hat, welches auf kapitalen Getriebeschaden zurückzuführen war.

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