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Vom Straußenei mit Christus-Ikone zur Zinn-Variante: Sonderschau in der Eulenburg

Ei, Ei, Ei: 2000 Ostereier im Museum

Rinteln (ur). Obwohl Ostern dieses Jahr erst Mitte April und damit relativ spät gefeiert wird, hat Museumsleiter Dr. Stefan Meyer schon jetzt nichts als Ostereier im Sinn. Schließlich steckt er mitten in den Vorbereitungen für eine Sonderausstellung, in der die größte Ostereiersammlung Niedersachsens präsentiert wird.

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Rund 5000 Exponate aus aller Welt hat die Pfarrersfrau Barbara Kruhöffer aus Loccum im Laufe der letzten Jahre zusammengetragen - Sammlerstücke, die von hohem ästhetischen Reiz sind, aber auch Auskunft geben über die unterschiedlichen religiösen und naturphilosophischen Vorstellungen, die zu unterschiedlichen Zeiten und in verschiedenen Kulturkreisen mit diesem Fest verbunden wurden und werden. An die 2000 Exemplare aus 70 Regionen mit unterschiedlichen Bräuchen und Traditionen und einem breiten Spektrum künstlerischer und handwerklicher Techniken werden aus dieser Sammlung in Rinteln gezeigt - was schon beim Aufbau der Ausstellung eine echte Herausforderung ist, handelt es sich doch bei den bunt verzierten Ostergaben überwiegend um echte (!) Eier, die obendrein nicht etwa ausgeblasen sind - und auch nicht nur von Hühnern oder Enten stammen: Selbst ein Straußenei mit Christus-Ikone auf Goldgrund, von einer rumänischen Nonne gefertigt, ist zu bestaunen! Ferner gibt es auch Eier aus Glas, Porzellan, Zinn und Holz, historische Grußpostkarten und einen liebevoll gedeckten Ostertisch mit Gebäck. Eröffnet wird die Schau bereits am Sonnabend, 18. März.

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