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Apelerner Gastronomen eröffnen "Dakapo-Restaurant"

Edle Weine und Entenbratwurst

Apelern (nah). Das Klubzimmer im Apelerner Gasthaus "Zum alten Friederich" kommt zu neuen Ehren. Anderes Mobiliar, frische Farbe, Orchideen auf Fensterbänken und in Bilderrahmen dienen dem "Dakapo-Weinrestaurant" als Ambiente. Stilecht haben die Inhaber Christiane und Gottfried Höhle es nun eröffnet - mit einer Weinprobe. Das "Dakapo" ist zugleich der letzte Schritt umfassender Veränderungen im Traditionslokal direkt am Marktplatz. Schon seit Wochen staunen Gäste über Gaststube, Saal und Wintergarten und freuen sich über neue Küchenkünste.

Im neuen "Dakapo-Restaurant" lässt Reinhard Bradtmöller gelegent

"Dakapo" ist in aller Munde. Für Weinkenner Reinhard Bradtmöller, der das Gastronomenpaar Christiane und Gottfried Höhle berät, war kein Weg zu weit. Die neue rote Rebsorte wird erst auf ganzen 42 Hektar in Deutschland angebaut - unter anderem an der Nahe, an der Bergstraße und in Rheinhessen. Die Chefin entdeckte das (noch) exklusive Traubenprodukt, das dem neugestalteten Raum einen Namen gibt. Dort können 30 Genießer sitzen; in der warmen Jahreszeit lassen sich Sommerweine außerdem auf der Terrasse genießen. Sogar eine alte Garderobe ist zu neuen Ehren gekommen. Sie bildet die Kulisse für einen modernen Kühltresen, in denen die Weine passend temperiert werden. Auch Bradtmöller ist ganz in seinem Element: Seit 25 Jahren kundschaftet der versierte Kenner immer neue gute Sorten aus, nicht zuletzt wegen verwandtschaftlicher Bindungen in den Rheingau. Akzente sol auch die neue Weinkarte setzen: Nicht nach Herkunft, sondern nach Rebsorten ist das Angebot gegliedert, ergänzt um Bilder und kurze Informationen. Unterdessen haben Christiane und Gottfried Höhle in der Küche alle Hände voll zu tun. Die neuen Spezialitäten auf der Speisenkarte finden seit der Runderneuerung ihres Hauses großen Anklang: Zur "Dakapo"-Eröffnung haben sie außer Rumpsteak und Pangasiusmedaillons aktuell eine Entenbratwurst kreiert, für die mancher sofort seine Weinprobe unterbrechen würde. Und kaum hatte vor Wochen die Chefin des Hauses ihre neue Zubereitungsart von "Currywurst im scharfen Mantel" angekündigt, stieg die Nachfrage schlagartig an. "Wir sind ganz begeistert von der Resonanz", freuen sich die Betreiber. In den kommenden Monaten sollen kulinarische Knüller folgen: vom "Apelerner Schnitzeltag" über Themenwochen zu Ente, Gans und Wild bis hin zu gelegentlichen Drei- und Sechsgangmenüs im "Dakapo"mit harmonischer Weinbegleitung.

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