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2010 Umsatzplus von mindestens 20 Prozent geplant

Echt dufte: Symrise wittert die Weltspitze

Der Duft- und Aromenhersteller Symrise wittert allmählich die Weltspitze. Nach solidem Wachstum im Krisenjahr 2009 will das Unternehmen 2010 Marktanteile gewinnen und mittelfristig in die Top drei der Branche aufrücken. Den Konjunktureinbruch bekam Symrise vor allem im Geschäft mit Düften für Luxusparfüms zu spüren. Gestützt wurden die Geschäfte dagegen besonders durch Zuwächse in Schwellenländern.

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Weltmarktführer ist Givaudan aus der Schweiz mit einem Anteil von 19 Prozent. Dahinter liegen die Konkurrenten Firmenich ebenfalls aus der Schweiz und der US-Konzern IFF (beide zwölf Prozent). Zumindest einen davon will Symrise, mit zehn Prozent derzeit die Nummer vier, in den kommenden Jahren überholen. „Die vor uns Liegenden sind jetzt deutlich in Sichtweite“, sagte Konzernchef Heinz-Jürgen Bertram bereits Anfang dieses Jahres. Sein Unternehmen hatte in der Vergangenheit Geschäfte erworben und seine Marktposition ausgebaut. Fusionen hatte es in der Branche zuletzt vor allem bei Firmen der zweiten und dritten Reihe gegeben.

Im abgelaufenen Jahr erzielte Symrise übrigens ein Umsatzplus von 3,2 Prozent auf 1,36 Milliarden Euro. In Schwellenländern, die inzwischen 41 Prozent zu den Konzernerlösen beitragen, belief sich der Anstieg währungsbereinigt auf 4,5 Prozent. Kosten für Stellenstreichungen trugen allerdings dazu bei, dass sich der Überschuss um sieben Prozent auf 84 Millionen Euro verringerte. Den Aktionären versprach das Management trotzdem für 2009 eine stabile Dividende von 50 Cent je Anteilsschein. Die im Nebenwerteindex MDax notierte Symrise-Aktie gewann zeitweise mehr als drei Prozent.

Das Unternehmen hatte als Reaktion auf die Wirtschaftskrise unter anderem Standorte in der Schweiz und in Großbritannien geschlossen, in Europa und Nordamerika wurden 200 Stellen abgebaut. Symrise zählt zu seinen Kunden unter anderem Parfümhersteller wie Christian Dior, Konsumgüterriesen wie Procter & Gamble und Lebensmittelkonzerne wie Nestlé.

Für 2010 stellt Bertram ein währungsbereinigtes Umsatzplus von mindestens drei Prozent in Aussicht. Damit würde Symrise besser abschneiden als der Gesamtmarkt, dem lediglich ein Zuwachs von zwei Prozent zugetraut wird. Die operative Umsatzrendite soll auf mindestens 20 (2009: 18) Prozent zulegen.

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