weather-image
18°
Nané Lénard und Claudio di Facere im Malalai

Duo besingt beherzt das Hohelied der Liebe

Bückeburg. Mit nachdenklichen, verträumten, teilweise melancholischen, aber auch humorvollen Versen und Texten hat sich Nané Lénard bei ihrer jüngsten Lesung im Malalai Bückeburg des Thema Liebe angenommen. Die Autorin der bekannten "Fürstenblut"-Hörspiele widmete sich bei dem Auftritt an der Langen Straße, bei dem sie musikalisch von Claudio di Facere an der Gitarre unterstützt wurde, einmal ganz den Emotionen und Gefühlen in allen Phasen der Zweisamkeit zwischen Mann und Frau. Dabei durfte die Romantik des ersten Liebesfühlens ebenso zum Tragen kommen ("Deine Gedanken singen eine Sehnsuchtsweise, in der mein Wort sich schon zuvor in dir verlor, so sendest du Gefühl aus Ton mit auf die Reise und steigst aus sanften Melodien mir hervor.") wie die pralle Erotik, unter anderem in den Gedichten "Der Drache" oder "Antipasto".

0000485706.jpg

Autor:

Johannes Pietsch

Aber auch die Wehmut des Abschieds nach einer Beziehung fasste Nané Lénard in Verse. Für Fans der "Fürstenblut"-Hörspiele Bekanntes erklang beim Gedicht "Der Duft": Es ist auch auf der "Fürstblut"-CD "Gedanken aus der Unendlichkeit" enthalten und wird dort von einem prominenten Gastsprecher interpretiert. Und noch einen alten, sehr märchenhaften Bekannten trafen die Zuhörer im Malalai wieder: Hinnerk, den Moorbold aus dem Moor am Steinhuder Meer, den eine tragisch-melancholische Begebenheit mit dem Grafen Wilhelm zu Schaumburg-Lippe und seine Frau Gräfin Maria zur Lippe-Biesterfeld verbindet. Termin: Als nächsten literarischen Gast wird das Malalai am 30. Mai um 20 Uhr die Autorin Dorothea Berndt-Söffker aus Klein Raden begrüßen können.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare