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DSL: Zu dünn besiedelt

Apelern (bab). Die kleinen Apelerner Ortschaften werden auch weiterhin bei DSL-Anschlüssen benachteiligt sein. Die Gemeinde hatte einen Vertreter der Deutschen Telekom zu zwei Bürgerversammlungen eingeladen. Das Gebiet um Apelern ist zu spärlich besiedelt, deshalb investiert die Telekom dort nicht in ein besseres Netz.

65 Zuhörer seien im Reinsdorfer Schützenhaus zu der Informationsveranstaltung gekommen, teilt Bürgermeister Heinrich Oppenhausen (SPD) mit. Die Gemeinde hatte zuvor bereits eine Bürgerinformationsveranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus in Groß Hegesdorf organisiert. Doch das Ergebnis ist überall dasselbe: Wenn die Gemeinde schnellere Übertragungsraten haben will, muss sie bezahlen. "Einen sechsstelligen Betrag", sagt Oppenhausen. Die Telekom wolle nicht investieren, weil es sich bei der niedrigen Einwohnerzahl schlicht nicht lohne. Selbst wenn das Land Niedersachsen sich zu 40 Prozent an den Kosten beteiligen würde, womit nach Informationen des Bürgermeisters zu rechnen wäre, sei die Investition für Apelern zu teuer.

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