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DRK-Kreisverband stellt Bauantrag für neue Fahrzeughalle

BAD MÜNDER. Stück für Stück entwickelt sich beim DRK-Kreisverband ein Plan für die Gebäude des Roten Kreuzes in Bad Münder. Nach der Entscheidung, die Rote Schule zu erhalten und zu sanieren, werden an dem Standort an der Angerstraße auch weitere Fahrzeuge der Bereitschaft zusammengezogen.

Bleibt dem Ortsverband erhalten und wird für die Bereitschaft fit gemacht: Die Rote Schule, DRK-Zentrale in Bad Münder. Foto: Dittrich
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Benedikt Dittrich Redakteur zur Autorenseite

Eine neue Fahrzeughalle soll gebaut werden.

Dafür hatte der Kreisverband bereits das Gelände neben der Roten Schule erworben. Wie Dirk Besser, stellvertretender Vorstandsvorsitzender beim Kreisverband Weserbergland, jetzt auf Anfrage mitteilte, wurde nun auch ein Bauantrag gestellt. Auf dem Gelände, auf dem früher eine Sporthalle stand, soll nun eine neue Halle für Einsatzfahrzeuge der Bereitschaft entstehen. Auch Fahrzeuge aus Bakede sollen dann dort eingestellt werden. „Der Stützpunkt in Bakede wird aber weiterhin bestehen“, erklärte Besser.

Die Einsatzkräfte sollen auch die Räume der Roten Schule weiter nutzen. „Damit lindern wir die Raumnot im Einsatzbereich“, erklärte Besser, der bei der Roten Schule von einer „Kultstätte“ spricht. Das DRK hat im Stadtgebiet seit Jahren das Problem, dass es nicht genügend Unterstellmöglichkeiten für die Fahrzeuge gibt – geschweige denn zentral an einem Ort. Lange hatte der Kreisverband nach geeigneten, bezahlbaren Räumlichkeiten in Bad Münder und Umgebung gesucht – war aber zuletzt leer ausgegangen (wir berichteten).

Für die neue Fahrzeughalle an der Angerstraße soll im Idealfall in diesem Jahr noch der Spatenstich erfolgen und im Frühjahr die Fertigstellung erfolgen. Das Gebäude ist als reiner Zweckbau angelegt, wie Besser weiter erklärt. Deswegen werde es in Nachbarschaft zur Roten Schule vermutlich nicht so schön fürs Auge sein. Derzeit sei man noch mit den Detailplanungen beschäftigt, die Halle soll den finanziellen Rahmen von 300 000 Euro nicht sprengen.

Mit dem Neubau und der geplanten Sanierung zollt der Kreisverband auch der aktiven Bereitschaft und den Ortsverbänden des DRK Anerkennung. „Wir können die Rote Schule aber nicht in einem Jahr sanieren“, sagt Besser. Mindestens über fünf Jahre würden sich die Sanierungen dehnen, um das Gebäude in Sachen Brandschutz und Substanz fit für die Zukunft zu machen.

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