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Transporter in Eigenarbeit hergerichtet / Werbeaktion geplant: "Brauchen mehr Mitglieder"

DRK Obernkirchen leistet 6554 Dienststunden

Obernkirchen (sig). Der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes zählt derzeit 430 Mitglieder. "Das bedeutet für uns Stagnation, und die können wir nicht wollen", erklärte der 1. Vorsitzende Dieter Horstmeyer bei der Jahreshauptversammlung im Restaurant "Rhodos". Der Vorstand will deshalb in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband entsprechende Werbeaktionen starten, um den Mitgliederstamm zu vergrößern. Die "Neuen" bleiben dann ein Jahr beim Kreisverband, bevor sie an die Ortsvereine weitergeleitet werden.

Mit Urkunden und Nadeln ausgezeichnet wurden Margret Möller (v.l

Dagegen gab es Arbeit genug im vergangenen Jahr für die Aktiven des Obernkirchener Ortsvereins. Insgesamt kamen sie auf 6554 Dienststunden. Davon leisteten der Sanitätsdienst und der Technische Dienst mit 5164 Stunden den größten Anteil. Den Rest steuerte der Sozialdienst bei, der sich vor allem um die Organisation der fünf Blutspendetermine kümmerte, die im Obernkirchener Schulzentrum abgehalten wurden. Die Anzahl der Blutspender ist in der Bergstadt leider etwas rückläufig. Den entscheidenden Grund dafür sieht der Vorstand in der Tatsache, dass es im Landkreis eine Vielzahl von Standorten gibt, an denen der Niedersächsische Blutspendedienst tätig ist. Weniger Mitglieder, weniger Blutspender und geringere Spendenaufkommen erleichtern dem Schatzmeister Ernst Möller nicht die Arbeit. Er legte einen "verschlankten" Haushalt für 2007 vor. Auch im vergangenen Jahr hat der Ortsverein gespart, wo es möglich war. Einige Mittel mussten jedoch zusätzlich für das DRK-Heim an der Beeker Straße aufgebracht werden, in dem bis auf weiteres die Obernkirchener "Tafel" untergebracht ist. Ausgaben in vierstelliger Höhe stehen jedes Jahr für den Transporter an, den der Ortsverein in Eigenarbeit für seine Einsätze hergerichtet hat. Durch den Einbau von Regalen konnten dort alle erforderlichen Geräte bis hin zum Notstromaggregat untergebracht werden. In dem 7,5-Tonner sichern jetzt Spanngurte und Rollgitterdie gesamte Ausrüstung, zu der auch eine neue Beleuchtungsanlage gehört. Der stellvertretende Vorsitzende und Leiter des Sanitätsdienstes sowie der Technischen Bereitschaft, Wilfried Horstmeier, gab eine Übersicht über die Einsätze und Aktivitäten des vergangenen Jahres. Die Zahl der Aktiven ist in diesem Bereich im Laufe der Zeit leider auch zurückgegangen. Die Chefin des Sozialdienstes, Erna Nußpicker, informierte über die Blutspendeaktionen und Seniorenfeiern, bei denen die Frauen zum Einsatz kamen. Als Beisitzerinnen im Vorstand wurden aus dem Sozialdienst neben Erna Nußpicker noch Helga Schönbeck und Margret Möller gewählt. Für langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Gudrun Stuckenberg (15 Jahre), Trudi Dohm (25), Brigitte Kuret (30), Erna Dehnst und Wolfgang Sprenger (beide 40) sowie Sophie Wilkening (45).

Erna Nußpicker
  • Erna Nußpicker
Dieter Horstmeyer
  • Dieter Horstmeyer
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