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Scheier CDU will Arbeit erfolgreich fortführen / Meyer auf Platz eins der Liste

"Drei von fünf Sitzen sollten es sein"

Scheie (bus). Verkehrssicherheit und Neubaugebiet sind die zwei dominierenden lokalpolitischen Aspekte, die den Kandidaten der CDU für den im September zu wählenden Scheier Ortsrat auf den Nägeln brennen. Beim Straßenverkehr geht es vorwiegend um eine Querungshilfe über die Hauptstraße (L 450) in Höhe des Dorfgemeinschaftshauses und eine Insel am nördlichen Ortsausgang. "Bezüglich des Baugebiets sind wir in der Vergangenheit irgendwie nicht richtig weitergekommen", sagte Friedrich Meyer während der Kandidatenvorstellung.

Friedrich Meyer (vorne, von links), Ulrike Hesse, Friedrich Rinn

Der amtierende Ortsbürgermeister, der nach dem Willen seiner sieben Mitstreiter Platz eins der Liste innehaben soll, machte zudem auf zahlreiche zur Sanierung anstehende Gemeindestraßen aufmerksam. Und darauf, dass unter Regie der christdemokratischen Gruppe in der Vergangenheit etliche örtliche Angelegenheiten perEigenleistung erledigt worden wären. Was unterdessen im Straßenbau nicht funktionieren könne. Desgleichen liege die Entscheidungsgewalt hinsichtlich der Neuerrichtung von Häusern nicht in den Händen der Lokalpolitiker. Hier soll Friedrich Rinne (als Nachfolger von Heinrich Klöpper) die Interessen Scheies im Rat der Stadt wahrnehmen und voranbringen. Außer Meyer (Landwirt, 49 Jahre alt) und Rinne (Versicherungsmakler, 59) gehen Gerhard Wilharm (Tischler, 44), Kurt Sommer (kaufmännischer Angestellter, 53), Reinhard Peter (Sparkassenfachwirt, 47), Ulrike Hesse (selbstständige Studiobetreiberin, 51), Manfred Hohmeier (Landwirt, 45) und Carsten Wenzel (selbstständiger Lohnunternehmer, 22) in das Rennen um die fünf Sitze des Ortsrates. Vor fünf Jahren hatte die CDU in Scheie, im Anschluss an durch eine politische Neuorientierung des seinerzeitigen Bürgermeisters Heinrich Klöpper bewirkte erhebliche Turbulenzen, 452 von 830 Wählerstimmen für sich verbucht. Für Meyer und Rinne waren jeweils 36 Stimmen ausgezählt worden. Der erdrutschartige Erfolg von 2001 soll nach dem Bekunden der aktuellen Kandidaten keine Eintagsfliege sein. "Drei von den fünf Sitzen sollten es schon sein, über vier wären wir nicht böse", unterstrich das Doppelquartett. "Wir wollen die Mehrheit behalten und unsere bisherige Arbeit erfolgreich fortführen", verdeutlichten Meyer und Rinne.

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