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Viele Erinnerungen an die Schulzeit ausgetauscht

Drei Tage Wiedersehen

Bad Münder. Vor 60 Jahren wurden sie aus der damals städtische Mittelschule genannten Bildungsanstalt ins Leben entlassen, jene Schülerinnen und Schüler der 10 a und 10 b. Und da bekanntlich der Bildungsprozess des Lebens nie endet, gab es zum jetzigen Klassentreffen ein entsprechendes Programm: Nach einem lockeren Begrüßungsabend in der Ziegenbuche ging es am nächsten Morgen in die Herrenhäuser Gärten, worauf sich die Besichtigung des Rathauses in Hannover anschloss. Ein gemeinsames Abendessen mit gemütlichem Beisammensein in der „Schönen Aussicht“ von Klein Süntel rundete den Tag ab. Der letzte Tag führte die teilweise von weither angereiste Korona zunächst nach Webelsgrund, wo eine Führung durchs Trakehner-Gestüt so manchen zum Staunen brachte. Von der Calenberger-Landsommer-Führerin Christa Gasmann erfuhr die Gruppe unter anderem, dass Fabrikant Fritz Bähre in jenen Nachkriegsjahren diese weltbekannte Pferdezucht im Kleinen Deister gründete, während die Schülerinnen und Schüler (1949 bis 1955) in Bad Münder die Schulbank drückten. Weitere Parallelen dieses Jubiläumstreffens ergaben sich in Gesprächen über die gegenwärtige Flüchtlingssituation mit der politischen Lage ihrer Jugendzeit, als die letzten deutschen Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion über das Lager Friedland entlassen wurden. Zum Abschied ging’s schließlich ins Kornhus, wo sich die Truppe nach und nach auflöste, nicht ohne Dankesworte an die hiesigen Organisatoren Walter und Ursel Brunner aus Flegessen, Dieter Domnik aus Hannover sowie Günther und Ingeborg Baumgart aus Klein Süntel zu richten. Diese wollen demnächst zusammenkommen, um das nächste Treffen, diesmal aber schon in zwei Jahren, auszubaldowern. gho

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